Ey Mann, ein unorganisiertes Lattes ist immer ein Problem, besonders für Leute im Master. Zunächst räumst du alles auf - entfernst Duplikate, alte Veröffentlichungen die keiner braucht, irgendwelche zufälligen Vorträge von 2015. Dann fängst du von vorne an: trägst deine Ausbildung in umgekehrter chronologischer Reihenfolge ein (Master zuerst), beschreibst jede berufliche Erfahrung gut mit dem, was du wirklich gemacht hast, nicht nur dein Titel. Bei den Publikationen trennst du ordentlich: Artikel in Zeitschriften oder auch auf Konferenzen gehören zu bibliographischen Arbeiten; dann kommen Vorträge, Forschungsprojekte. Jedes Ding an seinen Platz. Lattes ist irgendwie nervig zum Bearbeiten, aber nimm dir die Zeit, um wirklich zu verstehen wie's funktioniert, weil später umzusteigen ist aufwendiger.
Für die Highlights denkst du so: dein Master hat wahrscheinlich Artikel oder Betreuungen gebracht? Das packst du an die beste Stelle. Wenn du Erfahrung in der Industrie oder im Labor hast, detaillierst du das Projekt das du angefasst hast, welche Ergebnisse rausgekommen sind. Vermeid große Lücken und verworrene Daten die es aussehen lassen, als wärst du eine Zeit lang weg gewesen. Ein Trick der funktioniert ist, alle 3 Monate zu überprüfen, weil wenn du nur jährlich aktualisierst, sieht dein Lebenslauf stillgelegt aus.
Was ist eigentlich dein Ingenieurbereich? Und hast du schon Publikationen oder bist du im Prozess? Das ändert ein bisschen wie du den Publikationsteil strukturierst, weil wenn du auf einen Artikel wartest, trägst du ihn auch schon als eingereicht ein.