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Aus welchem Teil Apuliens kommst du denn genau? Das macht nämlich einen großen Unterschied.

Schau, Xylella ist ein ernstes Problem, da gibt es nichts zu verharmlosen, aber das heißt ja nicht, dass Zitrusfrüchte aus der Region verschwunden sind. Es kommt ganz darauf an, wo du bist und welche Sorten du anbaust. Manche Gegenden wurden stärker getroffen als andere, und es gibt Orangenbäume (besonders bestimmte Unterlagen und Hybriden), die eine bessere Resistenz haben als Olivenbäume, die den stärksten Schlag abbekommen haben. Wenn du noch Orangen anpflanzen willst, lohnt es sich wirklich, dich zu informieren, ob deine Zone in den zertifizierten Risikobereichen liegt und welche Sorten die lokalen Baumschulen speziell für deine Gegend empfehlen. Viele Landwirte haben jedenfalls weitermachen können, indem sie einfach widerstandsfähigere Sorten gewählt und die phytosanitären Kontrollen beibehalten haben.

Die Sache ist, dass es meiner Meinung nach keinen Sinn macht, komplett aufzuhören, aber es ist auch nicht etwas, das man mit der gleichen Denkweise wie vor zehn Jahren anpackt. Ich arbeite in meinen Hobbys oft mit natürlichen Materialien, und bei Pflanzen habe ich generell gelernt, dass Vorbeugung und lokales Wissen mehr wert sind, als gleich aufzugeben. Sprich mit dem Agronomen in deiner Gegend oder mit den Landwirten in der Nähe, schau, wie die sich 2026 bewegen, welche Sorten sie gewählt haben. Das würde deiner Entscheidung wirklich Sinn geben, nicht eine Entscheidung, die du allein nach Online-Lesen triffst.

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