Ich habe keine Erfahrung mit Fischen, aber ich kenne Leute, die Fischfinder auf ihren Booten nutzen, und ehrlich gesagt sind das keine Hirngespinste. Moderne Fischfinder mit GPS funktionieren ziemlich gut, wenn du weißt, wonach du suchst. Der GPS-Teil hilft dir, die Stellen zu markieren, an denen du Fische oder interessante Strukturen am Grund findest, also hast du beim nächsten Mal, wenn du zum See zurückkehrst, diese Spots bereits gespeichert. Das Sonar ist das, was wirklich die Arbeit macht: es zeigt dir in Echtzeit, was unter dir ist, ob es Fische gibt, in welcher Tiefe sie sich aufhalten, wie der Seegrund aussieht... das erspart dir wirklich viel Zeit, wenn du sonst planlos herumfährst.
Das Problem ist, dass es keine Magie ist, du musst lernen, den Bildschirm zu lesen. Am Anfang wirkt es ein bisschen verwirrend, weil du verstehen musst, was die Signale bedeuten, die du siehst, aber nach ein paar Angeltouren macht's klick. Die günstigeren Modelle, die es gerade gibt, funktionieren für einen See völlig ausreichend, du musst dich nicht totausgeben für eine professionelle Ausrüstung für große Boote. Aber achte darauf, dass der Akku gut ist und der Geber richtig installiert ist, sonst siehst du nichts Sinnvolles.
Wenn du regelmäßig an dem See angelst, würde ich sagen, ja, es lohnt sich. Du sparst dir Stunden Sucherei und lernst viel schneller, wo die Fische zu verschiedenen Jahreszeiten sind. Es ist so ein Gadget, das wie Luxus wirkt, aber dir die Dinge wirklich erleichtert, wenn du es richtig einsetzt.