2 Antworten
Snapseed ist nicht unzureichend für Basisbearbeitung, nein, die App ist gut gemacht und immer noch ziemlich umfangreich. Aber der Wechsel lohnt sich, wenn dein Workflow ein bisschen wächst: Lightroom hat bessere Fotoorganisation, vorhersehbarere verlustfreie Bearbeitungen und eine Synchronisierung zwischen Geräten, die wirklich funktioniert. Wenn du nur gelegentlich Helligkeit, Kontrast und Sättigung anpassen möchtest, reicht Snapseed dir völlig aus.
Der Clou von Lightroom kommt, wenn du anfängst, Fotos zu sammeln. Du hast Kataloge, Tags, ein detaillierteres Histogramm und Presets, die konsistent auf einen ganzen Ordner angewendet werden. Außerdem kannst du, wenn du später zu ernsthafterer Bearbeitung übergehen möchtest, mit Lightroom in Photoshop exportieren, ohne Informationen zu verlieren. Snapseed dagegen ist mehr „öffnen, bearbeiten, speichern" ohne viel Infrastruktur dahinter.
Was dich wahrscheinlich abhält, ist das Adobe-Abo, das nicht billig ist. Wenn du gelegentlich Fotos vom Handy bearbeitest und keine hunderten von Bildern zum Organisieren hast, bleib bei Snapseed. Aber wenn du am Ende ein Paar Mal pro Woche bearbeitest und möchtest, dass deine Änderungen reproduzierbar sind, ohne dass du verschiedene Versionen speichern musst, würde sich Lightroom lohnen. Probier die kostenlose Version von Lightroom ein Paar Wochen aus und schau, ob dir die Oberfläche besser gefällt.
Snapseed ist für die Grundlagen vollkommen ausreichend, also hängt der Wechsel eher davon ab, ob du vorhast, danach viele Fotos zu organisieren. Was ich persönlich merke, ist dass Lightroom glänzt, wenn du ein großes Volumen an Bildern hast und alles zwischen Geräten synchronisiert halten möchtest, aber wenn du nur ab und zu ein paar Fotos bearbeitest, dann reicht dir ehrlich gesagt das, was du bereits hast.
Deine Antwort
Anmeldenzum Beantworten.