Dein Chef hat da was für dich, aber "null Erfahrung" ist eigentlich kein Problem beim Sparen mit ETFs. Das ist ja gerade der Punkt: du musst nicht verstehen, wie einzelne Aktien funktionieren. Bei einem Sparplan kaufst du einfach regelmäßig (monatlich, wöchentlich, egal) Anteile von einem großen Topf, in dem hunderte oder tausende von Unternehmen drin sind. Das ist deutlich weniger stressig als einzelne Aktien zu picken, und historisch hat das sehr gut funktioniert über längere Zeiträume.
Klassisches Sparen auf dem Sparkonto bringt dir in der heutigen Zeit ehrlich gesagt kaum etwas - die Zinsen sind immer noch niedrig und die Inflation frisst dir das Geld weg. Mit ETFs ist dein Geld zumindest am Wachstum des Marktes beteiligt. Mit 28 Jahren hast du auch Zeit, kurzfristige Schwankungen auszusitzen, was ein großer Vorteil ist. Du könntest mit einem günstigen All-World-ETF anfangen, den Sparplan einfach einrichten und dann nicht mehr drüber nachdenken.
Das einzige, worauf du achten solltest: informier dich kurz, welche Bank oder welcher Broker günstige Gebühren hat (manche nehmen bei Sparplänen nichts). Und spar nur das, das du wirklich nicht brauchst, sonst schläfst du nicht gut. Aber die Angst vor Aktien kannst du dir sparen, wenn es um ETFs als langfristigen Sparplan geht.