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Du hast schon entschieden, ob du einen komplett passiven Ansatz willst oder ob du ab und zu mal kontrollieren möchtest, wie es läuft?

Was ich nicht erwähnt sehe, sind die Gebühren - bei 5000 Euro machen die wirklich einen Unterschied. Bei manchen Brokern zahlst du eine Pauschalgebühr für jeden Kauf, das heißt, drei ETFs zu kaufen kostet dich vielleicht gleich 30 Euro, während du bei anderen Plattformen (wie Degiro oder manche Konten, die mittlerweile provisionsfreie ETFs anbieten) ordentlich sparst. Bei kleineren Beträgen zählt das durchaus. Neben den ETFs auf den Weltindex, die jeder zu Recht empfiehlt, würde ich dir auch überlegen, einen Teil auf dem europäischen oder italienischen Markt zu investieren, wenn du besser schlafen möchtest - das ist eher eine psychologische als eine finanzielle Sache, aber sie ist real.

Was ich noch hinzufügen würde: mach nicht den klassischen Fehler, alles auf einmal zu investieren und dann aus lauter Angst nie wieder hinzuschauen. Mit 5000 Euro kannst du locker eine Einzahlung machen und dann vielleicht jeden Monat kleine Beträge hinzufügen, wenn es dir möglich ist - das funktioniert oft psychologisch besser, als alles auf einmal reinzuhauen und dann zu sehen, wie die Gesamtsumme in der ersten Zeit rauf und runter geht. Und sobald du siehst, wie dein Portfolio wächst, auch wenn langsam, hörst du auf, dich da rein zu verbeißen.

Schau, für einen Anfänger sind 5000 Euro ein guter Start und ETFs sind wirklich die richtige Wahl, weil du sofort diversifizierst, ohne dich mit einzelnen Unternehmen beschäftigen zu müssen. Ich würde mit maximal zwei oder drei ETFs anfangen, um mir das Leben nicht zu komplizieren. Ein Klassiker ist einer, der dem MSCI-World-Index oder dem S&P 500 folgt, wie Vanguard oder iShares, das gibt dir schon eine solide globale Streuung. Dann würde ich vielleicht noch einen ETF auf Schwellenländer wie MSCI EM hinzufügen, so hast du ein bisschen Pfeffer im Portfolio. Wenn du noch etwas Entspannteres haben willst, kannst du einen Anleihen-ETF nehmen, etwa einen, der europäische Staatsanleihen abbildet, der ist weniger volatil, aber natürlich weniger rentabel.

Mein Rat ist, nicht in Panik zu verfallen, wenn der Markt fällt, das passiert immer. Ich gehe nach einem stressigen Arbeitstag eine Runde Kayak fahren und höre auf, mir die Charts anzuschauen, das hilft, die Perspektive zu bewahren. Leg die Kohle an und vergiss den Rest, time in the market schlägt timing the market, also es ist wichtiger, im Markt zu sein, als zu versuchen, zum perfekten Zeitpunkt reinzugehen. Mach alles online bei deiner Bank oder auf einer Plattform wie Degiro oder Interactive Brokers, die haben niedrige Gebühren, und schau nicht jeden Tag rückwärts, zumindest nicht im ersten Jahr.

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