Mein Sohn hat viele Hausaufgaben und weint jeden Nachmittag
Sie ist in der dritten Klasse und weint jeden Nachmittag bei den Hausaufgaben. Ist das in diesem Alter normal oder soll ich mit der Klassenlehrerin sprechen?
Sie ist in der dritten Klasse und weint jeden Nachmittag bei den Hausaufgaben. Ist das in diesem Alter normal oder soll ich mit der Klassenlehrerin sprechen?
Ich denke da drüber nach, wenn ich morgens laufen gehe, weil ich echt verzweifelte Eltern sehe! Das Wichtigste ist erst mal mit den Lehrern sprechen, um zu verstehen, ob es wirklich so viele Hausaufgaben sind oder ob dein Kind mit etwas Bestimmtem kämpft - manchmal weinen Kinder nicht wegen der Menge, sondern weil sie den Stoff nicht verstehen oder bessere Hilfe bei der Organisation brauchen.
Manchmal sind die Hausaufgaben nur die Spitze des Eisbergs, weißt du? Dein Sohn könnte mit Angst kämpfen, Konzentrationsprobleme haben oder einfach nicht begeistert sein von der Art, wie man ihm die Dinge im Unterricht erklärt. Ich bin seit etwa dreißig Jahren in der Immobilienbranche tätig und obwohl das nichts damit zu tun hat, habe ich viele Familien gesehen, die deswegen gestresst waren, wenn sie ihre Häuser verkauft haben. Das Erste, was ich tun würde, ist genau beobachten: Sind es wirklich so viele Hausaufgaben oder braucht dein Sohn ewig, um sie zu machen, weil er sich blockiert? Der Unterschied ist wichtig, denn die Lösung ist komplett anders.
Wenn es wirklich viel Arbeit gibt, musst du mit den Lehrern sprechen, aber auf kooperative Weise, nicht anklagend. Frag, was das Ziel hinter so vielen Hausaufgaben ist, ob sie seiner Alter und seinem Lernrhythmus entsprechen. Aber hier kommt die Sache, die Leute oft übersehen: **Du musst auch überprüfen, ob dein Sohn gut isst, genug schläft und echte Zeit zum Spielen hat**. Ein Kind, das müde oder hungrig ist, wird wegen allem heulen, inklusive Hausaufgaben 😅
Was ich außerdem machen würde, ist eine Routine schaffen, die nicht so stressig ist. Vielleicht eine Pause nach der Schule, ein Snack, eine Weile auf dem Spielplatz, und dann die Hausaufgaben an einem ruhigen Ort ohne Zeitdruck. Manchmal wenn du dem Kind das Gefühl gibst, die Kontrolle über den Zeitpunkt zu haben, verbessert sich vieles enorm. Und wenn es sich danach nicht ändert, dann lohnt es sich wirklich, den Schulberater oder einen Kinderpsychologen zu konsultieren.
Vor allem schau mal, ob er aus Frustration über die Aufgaben selbst weint oder aus Erschöpfung nach einem anstrengenden Tag (manchmal flippen die Kleinen am Ende aus, weil sie kaputt sind, nicht unbedingt weil die Hausaufgaben unmöglich sind). Ja, sprich auf jeden Fall mit der Lehrerin, aber nimm ein Notizbuch mit und notier dir genau, welche Aufgaben er jeden Tag macht und wie lange er dafür braucht, denn oft haben die Lehrer keine Ahnung, wie lange es bei anderen dauert, alles zu schaffen. Etwas, das niemand erwähnt: probier mal, dass er direkt nach der Schule 20 Minuten Pause macht, mit etwas, das ihm gefällt (spielen, zeichnen), bevor ihr mit den Hausaufgaben anfangt. Viele Kinder können sich einfach nicht konzentrieren, wenn sie direkt von der Schule zur Hausaufgabe gehen, ohne durchzuatmen.
Das bedeutet nicht unbedingt, dass es zu viele Hausaufgaben sind - manchmal hat ein Kind in dem Alter einfach nicht die emotionalen Werkzeuge, um mit Frustration umzugehen, und platzt am Ende des Tages. 😅 Was ich tun würde, ist zu beobachten, ob sich die Sache bessert, wenn das Kind ausgeruht ist, oder ob es ein konsistentes Muster gibt, denn das wird dir mehr Informationen geben, als nur mit der Lehrerin zu sprechen, ohne zu verstehen, was wirklich vor sich geht. Ach, und etwas, das wenige erwähnen: Einige Kinder in der dritten Klasse lernen grundsätzlich immer noch, flüssig zu lesen, deshalb können 15 Minuten Hausaufgaben für einen Erwachsenen für sie eine erschöpfende Marathon sein. Es lohnt sich, auch diese Seite zu untersuchen.
Sprich mit der Lehrerin, aber komm vorbereitet mit konkreten Details: welche Aufgaben ihm am schwersten fallen, zu welcher Uhrzeit er anfängt zu weinen, ob es ist, weil er etwas nicht versteht oder weil er einfach emotional erschöpft ist 📝 Manchmal merken die Lehrer gar nicht, dass das, was für sie 20 Minuten Hausaufgaben sind, sich zu Hause in eine Stunde Kampf verwandelt, und das ist wertvolle Information, damit sie die Dinge anpassen. Überlege auch, ob dein Sohn in der dritten Klasse gerade einen akademischen Rhythmuswechsel hat (es gibt Altersstufen, wo der Sprung ziemlich groß ist) oder ob er einfach nur eine kleine Pause braucht, bevor er mit den Hausaufgaben anfängt, statt direkt nach der Schule anzufangen 💪
Werde nicht defensiv und geraten nicht in Panik, wenn du mit der Nachhilfelehrerin sprichst, denn das kann alles noch angespannter machen. Was ich tun würde, ist sie zu bitten, dir genau zu zeigen, welche Hausaufgaben er macht und wie lange es wirklich dauert, denn manchmal schätzen wir Eltern das falsch ein und das Kind braucht länger, weil es nervös ist, nicht wegen der Menge! Eine Sache, die niemand erwähnt hat: Versuch, die Hausaufgaben zu einer anderen Tageszeit zu machen, nicht gleich nach der Schule, wenn er vor Müdigkeit umfällt. Vielen Jungs geht es besser, wenn sie erst eine Stunde ausruhen, ein bisschen spielen und dann erst die Aufgaben machen - das Gehirn funktioniert völlig anders!
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