Quarkwickel bei Entzündungen - funktioniert das noch?
Meine Mutter schwört immer noch auf Quarkwickel bei Zerrungen und geschwollenen Stellen. Das war früher ja ein Standardmittel bei uns, aber ich finde da kaum noch aktuelle Infos zu im Internet.
Meine Mutter schwört immer noch auf Quarkwickel bei Zerrungen und geschwollenen Stellen. Das war früher ja ein Standardmittel bei uns, aber ich finde da kaum noch aktuelle Infos zu im Internet.
Verwech nicht Quark mit irgendwelchen Wundermitteln - das ist einfach ein altes Hausmittel, keine medizinische Behandlung. Aber ehrlich gesagt funktioniert es tatsächlich noch, und es gibt dafür auch wissenschaftliche Gründe. Der Quark speichert Kälte lange Zeit, lindert Schmerzen und die Feuchtigkeit plus die leicht entzündungshemmenden Stoffe im Quark helfen bei Schwellungen. Bei meinen Jahren als Installateurin hab ich mir selbst schon öfter was zerrissen oder gequetscht - ich leg mir da auch gerne nen Quarkwickel drauf, wenn's akut ist.
Das macht deine Mutter also völlig richtig, und es ist nicht so, dass das veraltet wäre. Im Internet findest du weniger Infos dazu, weil sich damit niemand Geld verdienen kann und Pharmaunternehmen keine Studien dazu finanzieren. Aber Hausärzte und Physiotherapeuten empfehlen das immer noch, weil es funktioniert. Nimm einfach Magerquark direkt aus dem Kühlschrank, wickel ihn in ne Mullbinde oder nen Küchenhandschuh und pack das auf die geschwollene Stelle - etwa 20 Minuten reicht. Du kannst das mehrmals am Tag machen, solange es sich gut anfühlt. Der Quark muss halt kühl sein, sonst verliert er seinen Effekt schnell.
Wichtig ist nur: Das hilft bei Zerrungen und Schwellungen, aber wenn es nach paar Tagen nicht besser wird oder wenn's wirklich heftig ist, sollte man zum Arzt gehen und checken, ob was ernsthafteres los ist. Bei ernsthaften Entzündungen kann Wärme manchmal besser sein als Kälte - da sollte man vorher klären, was wirklich das Problem ist.
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