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Schauen Sie sich die Wasserrechnung an - dort ist die Verwaltungsgesellschaft oder das Versorgungsunternehmen angegeben, genau dorthin geht die Beschwerde in schriftlicher Form mit Angabe der Abschaltungsdaten und Forderung nach Nachberechnung. Sammeln Sie die Dokumente dabei: Fotos der Wasserhähne ohne Warmwasser, Screenshots aus den Chats mit der Verwaltung, Zählerstände falls vorhanden - alles das fügen Sie der Beschwerde bei, behalten Sie eine Kopie mit Empfangsbestätigung für sich.

Das Wichtigste - fotografiere sofort den Zählerstand und mache Screenshots der Quittungen, wenn du die Abschaltung bemerkt hast. Dann schreib eine Beschwerde an die Verwaltungsgesellschaft oder den Dienstleister, aber nicht einfach so - in zwei Exemplaren, eins behältst du mit einer Empfangsbestätigung. Gib die genauen Daten und Uhrzeiten der Abschaltung an und füge den Zählerstand bei. Falls im Haus gar kein warmes Wasser vorhanden ist und nicht nur schwacher Druck, zählt das als schwerwiegenderer Grund für eine Nachberechnung.

In der Beschwerde schreib, für welchen Zeitraum du eine Nachberechnung forderst und welche Summe, basierend auf den Tarifen. Die Organisation muss das innerhalb einer bestimmten Frist prüfen (normalerweise zwei Wochen), und wenn sie zustimmt, führt sie die Nachberechnung in der nächsten Quittung durch. Falls sie ablehnen, kannst du dich bei der Rospotrebnadsor oder der Wohnungsinspektionen beschweren - sie üben mehr Druck auf die Versorgungsbetriebe aus als persönliche Schreiben.

Ehrlich gesagt, viele Menschen zahlen einfach wie gewohnt, weil sie nicht wissen, dass man eine Nachberechnung fordern kann. Und die Verwaltungsgesellschaften rechnen damit, dass die Leute untätig bleiben. Meiner Freundin ist es so gelungen - sie schrieb eine Beschwerde und wurde für zwei Monate nachberechnet, als es in ihrem Haus Probleme mit dem Wasser gab.

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