Wie wählt man den richtigen Kabelquerschnitt für die Hausinstallation in einer Wohnung aus?

Ich möchte verstehen, welches Kabel man für verschiedene Stromkreise verwenden sollte. Ich habe gehört, dass man für Steckdosen einen bestimmten Querschnitt braucht, für die Beleuchtung einen anderen und für den Herd wieder einen anderen. Wie rechnet man das richtig aus, damit man keinen Fehler macht?

2 Antworten

Als ich die Elektrik in meinem Haus gemacht habe, bin ich nach einer einfachen Regel vorgegangen: Steckdosen kriegen normalerweise 2,5 Quadratmillimeter (maximal 16A), für die Beleuchtung reicht 1,5 Quadratmillimeter aus, und für starke Verbraucher wie einen Elektroherd brauchst du eine separate Gruppe mit 6 Quadratmillimetern oder mehr, je nach Leistung. Das Wichtigste ist, den maximalen Strom für jede Gruppe zu berechnen und dann nach einer Tabelle den richtigen Querschnitt auszuwählen, sonst gibt's hinterher Probleme. Und stell auf jeden Fall die richtigen Schutzschalter für jedes Kabel ein.

Hier stimmt alles in den Grundzügen, aber ich möchte aus meiner Erfahrung präzisieren: für Steckdosen ist tatsächlich 2,5 mm² der Standard, aber bei der Beleuchtung kann man oft 1,5er nehmen, allerdings wenn im Zimmer viele Leuchtstellen sind oder die Lampe sehr kräftig, dann besser nicht sparen und auch 2,5 nehmen. Die Hauptregel ist, auf die Nennstromstärke des Schalters im Schaltschrank zu achten: wenn dort 16A angebracht ist, dann muss das Kabel genau diesen Strom ohne Überhitzung aushalten, deswegen besser ein Querschnitt mit Reserve wählen. Für den Herd, Ofen und den elektrischen Kessel brauchst du eine separate Leitung mit 4 - 6 mm², je nach Leistung - da musst du wirklich nicht sparen. Wenn in der Wohnung das Stromnetz alt ist und der Schaltschrank überlastet, macht es Sinn, einen Elektriker zu rufen, damit er abschätzt, was überhaupt ohne Probleme angeschlossen werden kann.

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