Mich nervt das jedes Jahr aufs Neue - im Oktober geht's los und bis März hab ich konstant das Gefühl, meine Haut ist ne Reptilienhaut. Das Ding ist: Cremes allein bringen nicht so viel, wenn die Grundlagen nicht stimmen. Ihr müsst das wirklich von innen und außen angehen. Das mit dem Heizen und der Luftfeuchte ist total wichtig - wenn ihr ständig auf 22 Grad heizt und die Luft wie in der Sahara ist, bringt euch die beste Creme nix.
Was mir persönlich am meisten geholfen hat und was ich bei anderen kaum lese: nach dem Duschen nicht komplett abtrocknen. Ich tupfe mich ab, lass aber noch so ne leichte Feuchte auf der Haut und schmier dann direkt die Creme drauf. Das funktioniert richtig gut, weil die Feuchtigkeit eingesperrt wird. Und das ist ein großer Unterschied zu dieser ganzen "nasse Haut eincremen"-Diskussion - ich mein wirklich nur noch leicht feucht, nicht patschnass. Plus: wenn ihr duscht, nicht mit zu heißem Wasser und nicht zu lange, sonst zerstört ihr die natürliche Schutzschicht noch mehr.
Auch wichtig: ölhaltige Cremes sind im Winter schnell besser als diese leichten Gels. Und trinken hilft tatsächlich, auch wenn's doof klingt - wenn ihr dehydriert seid, sieht's eurer Haut halt an.