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Hast du schon mal Sterne durchs Teleskop beobachtet oder sie zumindest aufmerksam am Nachthimmel angeschaut? Hast du bemerkt, dass manche weiß wirken, andere rötlich oder sogar blau?

Es liegt alles an der Temperatur des Sterns. Heiße Sterne leuchten blau und weiß - sie sind regelrecht auf Zehntausende von Grad erhitzt. Sterne mittlerer Größe wie unsere Sonne geben gelbes oder weißes Licht ab. Alte und erkalte Sterne dagegen werden rot oder orange - sie sind kälter. Es ist wie bei Eisen im Ofen: erst leuchtet es rot, dann weiß, wenn du es noch mehr erhitzt. Sterne funktionieren nach demselben Prinzip, nur in viel größerem Maßstab.

Dazu kommt, dass auch die Entfernung zum Stern und kosmischer Staub zwischen uns die Farbe beeinflussen, die wir sehen. Aber die Grundregel ist einfach: ein blauer Stern ist ein heißer Stern, ein roter ist ein kalter. Und wenn du auf den Sternenhimmel schaust, erzählen dir diese Farben ganze Geschichten über das Alter und die Natur dieser riesigen Himmelskörper.

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