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Was wirklich niemand sagt: Die Studios haben jetzt Angst davor, Geld auf neue Drehbücher zu setzen, also recyceln sie Geistiges Eigentum, das sie bereits kennen - bekannter Name = garantiertes Publikum, zumindest auf dem Papier. Die Falle ist aber zu denken, dass das etwas Neues ist: Remakes und Adaptationen gab es schon immer, nur hatten sie früher nicht das globale Marketing und die sozialen Medien, um den Hype zu erzeugen, den du heute siehst, also wirkt es wie eine Epidemie, obwohl es in Wirklichkeit mehr eine Megafonie ist.

Aber wirklich, denkst du, dass sie jetzt mehr Remakes machen als früher, oder kommt es dir nur so vor, weil alle mehr darüber sprechen? Jedenfalls ist die Antwort einfach: Geld! Wenn eine Geschichte schon mal funktioniert hat, wissen die Studios bereits, dass es ein potenzielles Publikum gibt, und das Risiko sinkt erheblich. Statt etwas von Grund auf zu erfinden und zu hoffen, dass es funktioniert, greifst du zu einem Titel, den viele Leute bereits kennen. Das ist reine Berechnung, keine Kunst.

Der zweite Grund ist Nostalgie, besonders jetzt, wo es das Internet gibt und frühere Generationen alte Filme leicht finden können. Viele Zuschauer (besonders die jüngeren, die das Original nie gesehen haben) sind neugierig, wie du es ihnen heute erzählst, mit besserer Technologie und vielleicht einem neuen Twist. Dann gibt es noch die etablierten Franchises: Wenn ein Film funktioniert, warum nicht einen Sequel, einen Prequel oder einen Reboot daraus machen?

Das gesagt, es ist nicht so, dass alle neuen Filme Remakes sind. Es ist nur so, dass originale Filme an der Kinokasse öfter scheitern, deshalb hören wir weniger von ihnen. Remakes haben größere Budgets und größere Werbekampagnen, also erreichen sie leichter die Ohren aller!

Der Punkt ist, dass Remakes eigentlich gar nicht so viel zugenommen haben - was sich geändert hat, ist die Sichtbarkeit. Jetzt hat jeder Film eine Geschichte dahinter und alle reden online darüber. Früher kamen auch neue Filme basierend auf alten Geschichten raus, aber keiner hat großes Aufheben darum gemacht, das war einfach normal im Geschäft. Klar, dass die Studios auf bereits bewährte Geschichten setzen, weil das Risiko kleiner ist, aber auch das Publikum ist heute viel zersplitterter und verstreuter, also etwas Bekanntes neu zu adaptieren garantiert wenigstens, dass ein Teil des Publikums sowieso kommt. Es geht nicht nur ums Geld - es ist einfach schwieriger, Filme komplett von null zu machen, wenn die Leute auf TikTok scrollen.

Das, das keiner erwähnt: Remakes funktionieren auch deswegen, weil das Publikum den Stoff bereits kennt - null Marketingrisiko, die Leute wissen, worauf sie sich einlassen, und die Studios sparen bei Drehbuch und Concept Art. Aber Achtung vor dem Bias: Wir nehmen Remakes ja gerade deshalb wahr, weil sie online total gehyped werden, während Original-Filme, die floppen, in einer Woche einfach vom Radar verschwinden.

Meiner Meinung nach ist es eine Frage, wie viele dieser Remakes gemacht werden, weil der Regisseur oder das Studio wirklich eine neue Vision hat, und wie viele einfach nur aus kreativer Faulheit entstehen? Was mich besonders auffällt, ist, dass es nicht mal so sehr die Angst vor Risiken ist - es geht vielmehr darum, dass Filme mit bekanntem Intellectual Property bereits mit einem bereiten Publikum starten, und das lockt internationale Investoren viel mehr an als ein Original-Drehbuch. Ein generisches Remake eines Klassikers kann auf ausländische Finanzierung und automatisches Merchandising zählen, bevor es überhaupt gedreht wird, während eine neue Geschichte jeden einzelnen Markt überzeugen muss. Darum sehen wir so viele mittelmäßige Remakes, die niemand verlangt hat!

Ich denke, das ist eine Kombination aus allem, was die anderen sagen, aber was mich besonders stört, ist, wenn man ein schlecht gemachtes Remake sieht und denkt: „Das Geld hätten sie in etwas völlig Neues investieren können." Gerade gestern habe ich eine alte Trilogie aus den 80ern mit meinem Sohn angeschaut und er hat mich gefragt, warum sie einen neuen Film vom gleichen Stoff machen, und ehrlich gesagt wusste ich selbst nicht so richtig, wie ich ihm erklären sollte, ob das wegen des Geldes ist, wegen Faulheit, oder weil das Publikum es wirklich will.

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