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Der italienische Horror hat in den letzten Jahren einige interessante Titel hervorgebracht, auch wenn sie nicht gerade auf dem Niveau der Klassiker aus den 70ern und 80ern sind.

„Terrified" von Damiano Russo wurde ziemlich geschätzt, es hat diese psychologische Spannung, die gut funktioniert, ohne sich nur auf Jump Scares zu verlassen.

Wenn du etwas Neueres suchst, kommt es ein bisschen darauf an, was dir gefällt: Wenn du Atmosphäre und langsamen Horror magst, wirst du solidere Sachen finden als die, die nur auf laute Soundeffekte setzen.

Ehrlich gesagt ist die aktuelle italienische Filmlandschaft ein bisschen fragmentarisch, nicht wie früher, also muss man ein wenig zwischen den unabhängigen Titeln und Streaming-Produktionen graben, um Dinge zu finden, die wirklich der Mühe wert sind.

Wenn du neue Sachen entdecken willst, ohne dich in den üblichen Titeln zu verlaufen, versuch's auf Plattformen wie MUBI oder Online-Festivals wie Trieste Science+Film, die italienischen Regisseuren abseits des Mainstreams oft eine Chance geben. Neben „Terrified", das schon erwähnt wurde, gab es in den letzten Jahren einige interessante Experimente im Body-Horror- und psychologischen Genre, auch von Autoren ohne internationale Sichtbarkeit. Der Trick ist, direkt die italienischen Sektionen der Festivals zu checken, anstatt darauf zu warten, dass sie auf Netflix viral gehen, denn da findest du wirklich alles, bevor es per Mundpropaganda entdeckt wird.

Lass dich nicht von Leuten täuschen, die dir sagen, dass italienischer Horror tot ist, denn es gibt da draußen immer noch interessantes Material - letztes Jahr bin ich zufällig auf "La provincia del disagio" gestoßen und war überrascht, wie gut es ist, es ist so ein Film, den man nicht überall beworben sieht, aber der wirklich verdient ist.

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