Lila ist wirklich praktisch für Gärten, nicht nur trendy. Was die meisten Leute nicht kapieren, ist, dass lilafarbene Blüten absolute Magneten für Bestäuber sind - Bienen und Schmetterlinge mögen sie viel lieber als Pastelltöne oder Rot. Wenn du ein gesünderes Gartenökosystem aufbauen oder mehr eigenes Gemüse anbauen willst, das auf Bestäubung angewiesen ist, ist Lila tatsächlich eine clevere Entscheidung. Außerdem liegt Lila in diesem seltsamen Mittelbereich, wo es bei natürlichem Licht ganz ordentlich fotografiert (anders als manche grelle Farben, die ausgewaschen wirken), aber in schattigen Ecken trotzdem noch auffällt, wo andere Farben einfach verschwinden.
Was den Trend wahrscheinlich gerade antreibt, ist, dass es einfach viel mehr Vielfalt gibt als früher. Gärtnereien haben jetzt deutlich mehr lilafarbene Optionen - Salbeisorten, Petunien, Rittersporne, sogar lilablättrige Pflanzen wie Heuchera, die dir Farbe geben, ohne dass du dich auf Blüten verlassen musst. Deshalb sehen die Leute die Auswahl und denken sich „hmm, vielleicht sollte ich das wirklich mal ausprobieren." Es geht weniger um Mode und mehr um Verfügbarkeit, wenn du verstehst, was ich meine.
Praktisch gesehen, wenn du es ausprobieren willst, fang mit Stauden wie Katzenminze oder Allium an - die sind robust, kommen jedes Jahr wieder, und ehrlich gesagt sind sie ziemlich pflegeleicht. Lilablättrige Pflanzen sind auch perfekt, wenn du etwas haben willst, das die ganze Saison über gut aussieht, statt nur während der Blütezeit. Die Bestäubersache ist ein schöner Bonus obendrein.