Verschwenden Sie keine Energie auf die Bodenverbesserung - das hilft kaum weiter, wenn der Baum reichlich blüht, aber keine Früchte ansetzen. Das Problem liegt genau in der Bestäubung, und die vorherige Antwort hat richtig auf die Selbststerilität der Konferenz hingewiesen. Birnen werden wirklich nur durch Birnen bestäubt, Apfelbäume bringen hier nichts.
Aber es gibt einen Punkt, der oft übersehen wird: Selbst wenn Sie einen kompatiblen Befruchter daneben pflanzen, muss dieser zeitgleich mit Ihrer Konferenz blühen. Es kommt vor, dass Sorten mit ein bis zwei Wochen Unterschied blühen, und die Bienen schaffen es nicht, sie zu kreuzen. Schauen Sie mal, welche Birnen bei den Nachbarn wachsen - vielleicht gibt es Williams, Waldschönheit oder Clapp's Liebling in der Nähe? Wenn in der Umgebung nichts Passendes vorhanden ist, müssen Sie Ihren eigenen Befruchter pflanzen.
Praktischer Tipp: Wenn Sie einen Befruchter aussuchen, nehmen Sie eine Sorte, die etwas später als Ihre Konferenz blüht - so ist die Wahrscheinlichkeit einer Blüteüberlappung größer. Und überprüfen Sie unbedingt die Kompatibilität speziell mit der Konferenz, nicht einfach nur „Birne + Birne". Manche Kombinationen funktionieren besser als andere. Nach dem Pflanzen des Befruchters rechnen Sie mit Erfolg frühestens ein bis zwei Jahre später - der junge Baum muss erst erstarken.