Video ist ein starker Beweis, aber die Versicherung hat recht in einem Punkt: Sie brauchen einen offiziellen Bericht über die Schuld, nicht einfach nur eine Aufnahme. Das Problem ist, dass die Verkehrspolizei heutzutage nicht immer Protokolle bei Unfällen erstellt - sie sind nur nötig, wenn es Verletzte gibt oder eine Verletzung, die strafbar ist. Wenn der andere Fahrer einfach seine Schuld bestreitet, kann der Beamte die Protokollerstellung ablehnen, und dann bleibt dir nur noch der Zivilprozess.
Das hilft wirklich: Reiche Klage gegen den Verursacher des Unfalls ein und fordere Schadensersatz. Die Videoaufnahme wird das Hauptbeweisstück sein - Gerichte nehmen sie gerne an, weil sie objektiv ist. Gleichzeitig reiche einen Anspruch bei deiner Versicherung ein und füge sowohl das Video als auch die Klage bei. Viele Versicherungen zahlen schnell, wenn sie sehen, dass jemand bereit ist zu klagen. Und hier ein Tipp: Wenn auf dem Video die Nummern des anderen Autos und sein Zustand gut zu sehen sind, versuche, seine Versicherung direkt zu kontaktieren - manchmal kümmern sie sich schneller darum als deine Gesellschaft, besonders wenn der Schaden klein ist.
Prüfe auch, ob du Zeugen am Unfallort hattest - ihre Aussagen zusammen mit dem Video stärken deine Position erheblich. Und speichere die Videodatei an mehreren Orten, am besten mit Metadaten, um ihre Authentizität nachzuweisen.