Wenn man den ganzen Hype beiseite lässt, läuft es bei einer der zuverlässigsten Studien auf etwas Einfaches hinaus: Langlebige Menschen tun systematisch das, was ihnen gefällt. Nicht gezwungen, nicht aus Pflichtgefühl, sondern sie organisieren ihr Leben so, dass Bewegung, Kochen, Umgang mit Menschen in die Routine eingebaut sind - als natürlicher Teil des Tages, nicht als separater Marathon.
Nimm ein konkretes Beispiel: In den Mittelmeerregionen gehen die Menschen nicht ins Fitnessstudio, sie gehen zu Fuß einkaufen, kochen zu Hause mit der Familie, sitzen mit Nachbarn im Hof. Also finden körperliche Belastung und soziale Kontakte parallel zum normalen Leben statt, nicht dagegen. Und das funktioniert besser als ein teures Abo, das man bis März vergessen hat.
Deshalb geht es nicht darum, was man tun soll, sondern wie man sein Leben so umgestaltet, dass gesunde Gewohnheiten keine titanischen Anstrengungen erfordern. Dann ist es keine Diät und kein Training, sondern einfach Leben.