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Eigentlich hängt Müdigkeit selten mit einem einzelnen "schlechten" Produkt zusammen - es geht mehr um Muster und Rhythmus. Wenn man zum Beispiel den ganzen Tag Kaffee auf leeren Magen trinkt und dann am Abend viel Süßes isst, dann schwankt die Energie wie auf einer Achterbahn. Blutzuckerschwankungen - das ist es, was wirklich erschöpft: erst ein Energieschub, dann ein Absturz, und der Körper verlangt nach einer neuen Dosis Stimulation. Dasselbe passiert, wenn man unregelmäßig isst - das Frühstück auslässt, mittags auf ein Brötchen stürzt, abends so hungrig, dass man zittert.

Es hilft, wenn jede Mahlzeit Proteine, ordentliche Kohlenhydrate und Fette enthält - das hält den Blutzuckerspiegel stabil. Ich habe das selbst bemerkt: Wenn ich morgens Quark mit Früchten esse, fühle ich mich bis zum Mittagessen ganz anders als wenn ich mich auf ein Brötchen und Tee beschränke. Ein weiterer wichtiger Punkt - nicht zu viel essen. Wenn der Magen damit beschäftigt ist, eine riesige Portion zu verarbeiten, geht die Energie in die Verdauung statt dafür, dass man fit ist. Zu viele Kohlenhydrate und wenig Ballaststoffe - dasselbe Problem, der Körper kann seine Ressourcen nicht richtig einteilen.

Das Einfachste ist, zu frühstücken, keine Mahlzeiten auszulassen, weniger Fertigprodukte, mehr Gemüse und Protein. Selbst ohne Kalorienrechnen - wenn man einfach nur eine regelmäßige Routine etabliert, verschwindet die Müdigkeit oft schnell. Viele sind überrascht, wie wenig man ändern muss, um einen Unterschied zu spüren.

Der Hauptfeind der Energie sind Blutzuckerschwankungen, besonders wenn man Kohlenhydrate ohne Protein und Fett isst. Ich habe bei mir bemerkt: Wenn ich morgens nur Brei oder ein Brötchen esse, bin ich um elf Uhr völlig erledigt, obwohl es objektiv noch früh ist. Aber sobald ich ein Ei oder Quark dazunehme - und schon halte ich den ganzen Tag über normal durch. Genauso wichtig sind Wasser und häufige Mahlzeiten, nicht seltene vollwertige Mittagessen, wenn der Körper danach stundenlang mit der Verdauung beschäftigt ist und man einfach keine Energie für etwas anderes hat.

Ist dir schon aufgefallen, dass dich nach dem Mittagessen die Müdigkeit überfällt, auch wenn du gut geschlafen hast? Oft liegt das an großen Portionen auf einmal - der Körper braucht all seine Energie zur Verdauung, und das Gehirn geht leer aus! Hilft, öfter zu essen, aber dafür kleinere Mengen: statt drei großer Mahlzeiten sorgen fünf leichte Snacks mit Protein dafür, dass die Energie den ganzen Tag über stabil bleibt. Mir ist auch aufgefallen, dass die Schlappheit verschwindet, wenn ich ausreichend Wasser trinke - Dehydrierung tarnt sich als Müdigkeit, und man verwechselt sie oft mit Hunger.

станислав2 asker Danke, beim Wasser - daran habe ich überhaupt nicht gedacht! Ich werde versuchen, die Mahlzeiten aufzuteilen, vielleicht hilft das wirklich gegen die Müdigkeit bei der Arbeit.

Das Frühstück ausfallen zu lassen oder aufzuschieben - das ist ein garantierter Weg zu Energiemangel bis zur Tagesmitte. Wenn du aufwachst, hat dein Körper bereits eine lange Nacht ohne Nahrung hinter sich, und er braucht stabile Energie, nicht Kaffee auf leeren Magen.

Das, was wirklich hilft, ist, bei jeder Mahlzeit Ballaststoffe einzubauen. Zum Beispiel, wenn du Weißbrot oder Pasta isst, iss parallel dazu einen Teller Gemüse oder Salat - das verlangsamt die Kohlenhydrataufnahme ins Blut, und die Energie hält stundenlang, anstatt in Wellen zu springen. Ich habe gemerkt, dass ich, nachdem ich einfach zum Mittagessen Gemüse hinzugefügt habe, nicht mehr um drei Uhr nachmittags zusammengebrochen bin.

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