Portfolio und Olympiade-Preise sind ein guter Ansatz, aber du musst die Realität verstehen: das Einheitliche Staatsexamen komplett zu umgehen ist praktisch überall nicht möglich. Selbst kreative Hochschulen verlangen Mindestpunkte in Russisch und Fachfächern. Aber wenn du bereits Preise hast, kann das helfen - einige Hochschulen gewähren Vergünstigungen bei der Zulassung oder ein bevorzugtes Auswahlverfahren für die künstlerische Prüfung, aber keine direkte Aufnahme.
Für Design, Architektur, Bildende Kunst solltest du dir Hochschulen wie die MARKHI, WCHUTEIN oder die Kunstakademie in Sankt Petersburg anschauen - sie führen ihre eigenen künstlerischen Tests durch, verlangen aber trotzdem das Einheitliche Staatsexamen. Das Gleiche gilt für Musik- und Theaterhochschulen. Portfolio ist dort wichtig als zusätzliches Material für die Kommission, besonders wenn es ernsthafte Arbeiten enthält.
Schau dir konkret die Websites der Hochschulen, die dich interessieren, für 2026 an - dort ist normalerweise aufgelistet, welche Vergünstigungen es für Olympiade-Ergebnisse gibt und wie genau das Portfolio den Auswahlprozess beeinflusst. Manchmal gibt es die Möglichkeit, das notwendige Minimum beim Einheitlichen Staatsexamen zu erreichen und die künstlerische Prüfung als Hauptkriterium zu absolvieren.