Das Wichtigste - höre nicht auf diejenigen, die sagen, dass jeder eine maximal harte Matratze braucht. Das ist ein Mythos. Wenn die Matratze zu hart ist, bekommt die Wirbelsäule keine normale Unterstützung in den natürlichen Krümmungen, und der Rücken spannt sich über die Nacht einfach an. Genauso ist auch eine zu weiche Matratze, in die man einsackt, ein Problem. Schmerzen nach dem Schlaf entstehen oft genau deshalb, weil die Wirbelsäule nachts in einer falschen Position ist.
Die Härte sollte man nach dem eigenen Gewicht und der gewohnten Schlafposition wählen. Wenn du auf der Seite schläfst, brauchst du eine Matratze mit mittlerer Härte, damit Schulter und Hüfte leicht einsinken, aber die Lendenwirbelsäule gerade bleibt. Menschen, die auf dem Rücken schlafen, liegen normalerweise auf mittelharten oder harten Matratzen. Auf dem Bauch zu schlafen ist generell nicht empfehlenswert, aber wenn du dich daran gewöhnt hast - dann brauchst du eine höhere Härte. Im Idealfall legst du dich vor dem Kauf im Geschäft mindestens fünfzehn Minuten auf die Matratze, in einer natürlichen Schlafposition.
Achte auch darauf, woraus die Matratze gemacht ist. Federkernmatratzen (besonders mit unabhängigen Federn) halten die Form gut und sind langlebig. Schaumstoff oder Latex sind weicher, können aber mit der Zeit durchhängen. Und vergiss nicht, auf das Bettgestell zu achten - selbst eine perfekte Matratze auf einer durchgesessenen oder unebenen Basis hilft nicht. Wenn die Schmerzen einen Monat nach dem Matratzenwechsel nicht verschwunden sind, solltest du zum Arzt gehen - der Grund könnte auch woanders liegen.