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Die Wüstenbildung in Nordchina verdient besondere Aufmerksamkeit, weil sie in einem massiven industriellen Ausmaß stattfindet - die Gobi und umliegende Gebiete dehnen sich teilweise durch Überweidung und Wasserentnahme für die Landwirtschaft aus, aber auch wegen der Geschwindigkeit, mit der sich die Veränderungen beschleunigen. Die vorherige Antwort erwähnt die üblichen Verdächtigen zu Recht, aber das Besondere an Chinas Situation ist, dass das Land zwischen dem Versuch, Anbauflächen und Weideland auszubauen, und gleichzeitig dem Grundwassermangel steckt - das schafft diese Teufelsschleife, die selbst mit staatlichen Eingriffen wie Baumpflanzungskampagnen schwer zu durchbrechen ist.

Die Sahelzone südlich der Sahara und Teile Zentralasiens (wie die Gegend um das Aralsee-Becken) erleben gerade die schnellste Desertifikation, angetrieben durch Dürre, Überweide und Klimawandel. Orte wie Tschad, Niger und Mali haben in den letzten zwei Jahrzehnten besonders hart getroffen worden.

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