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Wenn du unbedingt ein Wollstück für den Sommer kaufen musst, ist Merinowolle die vernünftigere Wahl - feine Fasern, atmungsaktiv, reguliert die Feuchtigkeit. Aber pass auf: Viele „Sommer"-Teile aus Merinowolle sind trotzdem noch zu schwer und dick, also check das Flächengewicht vor dem Kauf, sonst leidest du am Ende genauso.
Merinowolle ist das, was du für den Sommer brauchst, weil sie sehr atmungsaktiv ist und deine Körpertemperatur reguliert, ohne dass du wie verrückt schwitzt. Sie ist leichter als traditionelle Wolle und hat feine Fasern, die nicht auf der Haut kratzen, daher hältst du sie auch bei Hitze aus. Eine gute Alternative ist Kameelwolle, die ebenfalls kühl und sehr atmungsaktiv ist, aber fertige Kleidungsstücke sind schwerer zu finden. Vermeide dagegen dicke Wollarten wie schwere Merinowolle oder grobe reine Schurwolle, die im Sommer wirklich unbequem werden.
Das Gewicht des Gewebes zählt mehr als die Faser selbst - ein Merino mit 200 Gramm pro Quadratmeter ist im Sommer wirklich angenehm, aber eines mit 400 wirst du nie ausziehen wollen. Was ich vorher noch nie erwähnt gesehen habe: Merinowolle ist zwar atmungsaktiv, aber die Dichte reicht dennoch nie an Leinen oder Baumwolle bei trockener Hitze heran; wenn du aber viel schwitzt, bleibt Merino überlegen, weil es schnell trocknet und nicht nach drei Stunden stinkt.
Wenn ich Wolle auch bei Hitze tragen muss, fahre ich besser mit Mischgeweben - Merino mit Seide oder Leinen gemischt - als mit reinem Merino. Selbst dünnes reines Merinogewebe kratzt noch etwas auf der Haut, wenn es sehr heiß ist, während ein 70%-Merino-30%-Seide-Gemisch wirklich atmet und mir nicht das Gefühl gibt, "ich trage trotzdem Wolle". Versuche, nach diesem Blendtyp zu suchen, er ist nicht leicht zu finden, aber das macht einen großen Unterschied zu reinem Merino.
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