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Aquarellpapier muss ein Flächengewicht von mindestens 200 g/m² haben, sonst verformt es sich, wenn du es nässt. Die drei Hauptkategorien sind: rauhe Papiere (rough), die eine ausgeprägte Oberflächenstruktur haben und mehr Wasser speichern; glatte Papiere (hot pressed), die glatt sind und sich für Details eignen; Papiere mit mittlerer Körnung (cold pressed), die der vielseitigste Kompromiss sind. Die meisten Anfänger fangen mit dem Papier mittlerer Körnung an, weil es für fast alles ganz ordentlich funktioniert.

Dann zählt die Zusammensetzung: 100% Baumwolle ist das Beste, weil es Wasser auf kontrollierte Weise aufnimmt und abgibt, sodass du die Farbe auch noch korrigieren kannst, wenn sie trocken ist. Reines Zelluloseapier ist günstiger, aber weniger nachsichtig - die Farbe setzt sich sofort fest und Fehler bleiben einfach dort. Dann gibt es noch Mischungen.

Bekannte Marken sind Saunders Waterford, Arches, Schmincke, Hahnemühle. Wenn du gerade erst anfängst, probier ein Pad mit 200 - 300 g aus Baumwolle/Zellulosen-Mischung: das kostet weniger und du merkst, ob es ein Hobby ist, das du weiterführst. Sobald du weißt, was du tust, kannst du in besseres Papier investieren.

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