Wie kann ich hausgemachte Macarons machen, ohne dass sie zusammenfallen?

Claudia CO 🌱 Anfänger 👁 20 ⚑ Melden Backen

Ich habe zwei gescheiterte Versuche mit Macarons hinter mir und verstehe nicht, was ich falsch mache. Beim ersten Mal sind sie auf dem Blech viel zu sehr auseinandergegangen, und beim zweiten Mal waren sie innen hohl. Ich benutze einen normalen Mixer, keinen Küchenroboter. Gibt es einen Trick, den mir noch entgeht?

2 Antworten

Ich hatte die gleichen Probleme wie du, und das Geheimnis liegt in zwei Dingen: Erstens muss das Baiser steife Spitzen haben, aber nicht überbearbeitet sein (wenn es körnig aussieht, ist es vorbei), und zweitens, wenn du die gemahlenen Mandeln mit dem Baiser vermischst, musst du das Macaronage richtig machen - das heißt, mit dem Spatel von der Mitte zu den Seiten schieben und die Schüssel drehen, nicht rühren wie bei einer normalen Mischung. Mit dem normalen Mixer dauert es länger, aber das Ergebnis ist gleich, nur brauchst du mehr Zeit; wichtig ist, dass die Masse am Ende eine Konsistenz wie Lava hat, die ein bisschen fließt, wenn du sie streichst, aber nicht flüssig ist. Die Hohlräume innen passieren normalerweise, weil die Ofentemperatur ungleichmäßig ist oder das Macaronage zu dünn geraten ist, also stell sicher, dass dein Ofen gut vorgeheizt ist, und versuch es mit einem Thermometer, wenn du eins hast, um zu überprüfen, dass er wirklich die Temperatur erreicht, die du sagst.

Das Problem liegt fast sicher an der Konsistenz des Teigs: Wenn er sich ausbreitet, ist er zu flüssig, und das passiert, weil du nicht lange genug rührst. Mit einem normalen Mixer musst du viel länger durchhalten als mit einer Küchenmaschine, bis die Mischung glänzend wird und langsam von den Quirlen fällt, nicht wie ein Püree. Die Luftlöcher entstehen durch zwei Dinge: Luft, die du nicht richtig ausgestoßen hast (du musst das Blech gegen die Arbeitsfläche schlagen oder den Teig mit einem starren Spatel in den Spritzbeuteln leicht klopfen) und die Ofentemperatur - achte also darauf, dass er gut vorheizt und behalte die ersten zehn Minuten ein Auge drauf. Ach, und wenn du einen normalen Mixer nimmst, bedenk, dass es dich doppelt so lange kostet wie mit der Küchenmaschine, aber es lohnt sich, wenn du geduldig vorgehst.

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