Wenn deine Hände beim Filmen zittern, ist der erste Schritt technisch, deinen Griff beim Aufnehmen zu verbessern. Halte das Telefon mit beiden Händen, stütze deine Ellbogen am Körper oder auf einer Oberfläche ab, oder versuche, dich so wenig wie möglich zu bewegen. Der optische Stabilisator deines Galaxy A55 funktioniert bereits ziemlich gut, also könnte die Software dir vollkommen reichen, ohne dass du Geld ausgeben musst.
CapCut stabilisiert tatsächlich ziemlich viel in der Nachbearbeitung, aber da ist ein Detail, das viele unterschätzen: Wenn du die Stabilisierung auf zu hohe Werte stellst, wird das Video seltsam, als würde es am Bildschirm „kleben", mit flüssigen, aber unnatürlichen Bewegungen. Probier, mit einem mittleren Wert anzufangen (so etwa 50 - 60 %) und erhöhe es nur, wenn es wirklich nötig ist. Das Wichtigste ist, dass die Stabilisierung bei Videos mit langsamen Schwenks besser funktioniert als bei wildem Zittern, also vermeide wenn möglich ruckartige Bewegungen während der Aufnahme.
Wenn dich CapCut auch nicht zufriedenstellt, nachdem du es ordentlich ausprobiert hast, dann ja, ein günstiger Stabilisator (so ein drehbarer Gimbal für Smartphones, ab 30 - 50 Euro aufwärts) würde den Unterschied machen. Aber test vorher die Nachbearbeitung maximal aus: Viele Vlogger nutzen nichts Aufwendiges, oft reicht die Software völlig.