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Dass die Analyse der Konstruktion das Wichtigste ist. Ich würde noch hinzufügen: Wenn du mit einer Referenz arbeitest, ist es hilfreich, erst mal die Augen zusammenzukneifen und auf die allgemeinen Schatten und hellen Bereiche zu schauen, um das Volumen zu erfassen. Danach zerlegst du die Details. Viele Anfänger verfangen sich in Kleinigkeiten am Anfang und verlieren dabei die Gesamtform. Versuch erst, eine schnelle Tonalskizze zu machen - buchstäblich ein Licht-Schatten-Sketch - und geh dann zu den Details über.
Noch ein wichtiger Punkt: Leg die Referenz nicht neben dein Blatt und kopiere nicht einfach Linie für Linie. Schau dir lieber das Detail an, leg die Referenz weg, zeichne aus dem Gedächtnis, dann vergleich. Das trainiert dein Auge viel besser. Und vergleich deinen Zeichnung mit dem Original unbedingt von weitem - aus der Entfernung, nicht mit der Nase auf dem Papier. Proportionen, die nah dran richtig aussehen, sind oft in Wirklichkeit ganz anders.
Mein Rat: Zeichne viele Sketches von ein und demselben Objekt, aber aus verschiedenen Winkeln und bei unterschiedlichem Licht. Versess dich nicht auf eine Zeichnung - es ist besser, ein Gefühl für Volumen und Proportionen durch viel Übung zu entwickeln. Das kostet Zeit, aber die Ergebnisse sind viel besser, als wenn du nur abzeichnest.
Das Wichtigste ist, nicht vom Referenzbild abhängig zu sein, sondern es als Überprüfung deiner eigenen Vorstellung zu nutzen. Ich habe bemerkt, dass meine Hand viel sicherer arbeitet und die Logik der Formen viel schneller erfasst, wenn ich absichtlich die Hälfte des Bildes abdecke und versuche vorherzusagen, was dahinter kommt - viel besser als einfach nur abzuzeichnen.
Aber wenn ich beim Angeln skizziere oder Bienen beobachte, habe ich eines verstanden - man muss nicht auf Details schauen, sondern erst auf die allgemeine Form und die Proportionen.
Mit Referenzen ist es genauso: Blinzel, erkenne die grundlegenden Formen, dann füg erst Schatten und Details hinzu.
Das Wichtigste - hängt nicht beim Kopieren von Linien fest, sondern lern, die Struktur des Objekts zu sehen, dann werden deine Hände von selbst richtiger arbeiten.
Alle schreiben richtig über allgemeine Formen, aber es gibt einen Kniff: Es geht nicht nur darum, auf die Referenz zu schauen, sondern sie aktiv mit dem zu vergleichen, was du zeichnest. Halte beide Bilder im Blick, überprüfe die Proportionen, die Winkel der Linien, die Abstände zwischen den Punkten - das trainiert dein Auge viel schneller als einfaches Abzeichnen. Und es ist auch hilfreich, dein Bild oder die Referenz von Zeit zu Zeit umzudrehen, um die Logik auszuschalten und mit reiner Form zu arbeiten, ohne dir Details auszudenken.
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