Im ersten Jahr braucht ein junger Apfelbaum regelmäßige Feuchte, aber ohne Übertreibung. Das Grundprinzip ist: Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein. Im Sommer in der mittleren Zone bei trockenem Wetter gieß einmal die Woche großzügig (5-10 Liter pro Sämling), um die Erde in die Tiefe der Wurzeln zu durchfeuchten. Wenn es regnet, rechne das als Bewässerung und überspring deine Gießrunde. Das Wichtigste: Gieß nicht nach jedem Tag ohne Niederschlag, das ist der sichere Weg zur Wurzelfäule.
Orientier dich am Zustand der Erde: Prüf mit einem Stöckchen oder einfach mit der Hand in 10-15 cm Tiefe. Wenn die Erde trocken ist - Zeit zum Gießen. Im ersten Monat nach dem Pflanzen kannst du häufiger gießen (alle 3-4 Tage), dann zum wöchentlichen Plan übergehen. Gegen Ende des Sommers reduzier das Gießen - das hilft dem Baum, sich auf die Kälte vorzubereiten. Nach jedem Gießen lockere die Erde rund um den Stamm leicht auf, damit sich keine Kruste bildet.
Mulchen rettet Leben: Wenn du eine Schicht Gras oder Sägespäne um den Sämling legst (aber nicht direkt am Stamm), bleibt die Feuchte länger, und du musst seltener gießen. Unter deinen Bedingungen hilft dir das sehr.