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Als ich das erste Mal in Berge über 2000 Meter aufgestiegen bin, fühlte ich mich am zweiten Tag total erschöpft, mir war schwindelig, und das Atmen fiel mir schwer. Am dritten bis vierten Tag habe ich dann bemerkt, dass ich bei Spaziergängen nicht mehr so außer Atem komme und dass ich wieder Energie habe. Der Körper fängt an, sich schnell anzupassen: das Blut produziert mehr Hämoglobin, das Herz arbeitet aktiver, der Sauerstoffaustausch verbessert sich. Normalerweise verschwinden die akuten Symptome nach ein paar Tagen, die vollständige Akklimatisierung dauert ein paar Wochen, aber vieles hängt davon ab, wie hoch man steigt und wie schnell man das tut.

Der Körper beginnt bereits ab dem ersten Tag in der Höhe, mehr rote Blutkörperchen zu produzieren, aber eine spürbare Besserung des Wohlbefindens stellt sich normalerweise am dritten oder vierten Tag ein - das deckt sich mit deinen Erfahrungen. Ich war im Altai in einer Höhe von etwa 2500 Metern und erinnere mich, dass ich am ersten Tag wegen der beschleunigten Atmung überhaupt nicht richtig schlafen konnte, dann hat sich der Körper einfach umgestellt. Das Wichtigste in dieser Phase ist, sich nicht zu überanstrengen und viel Flüssigkeit zu trinken - dann geht die Anpassung schneller.

Ich erinnere mich, wie ich zum ersten Mal auf 2500 Meter hochgeklettert bin und überhaupt nicht damit gerechnet habe, dass es körperlich so anstrengend werden würde. Ich dachte, es wäre einfach nur Müdigkeit von der Wanderung, aber nein - selbst abends im Zelt lag ich da und mir fehlte die Luft. Am zweiten Tag war es am schlimmsten, danach wurde es allmählich leichter. Was lustig war: Der übelste Moment war nicht in der Höhe, sondern beim Abstieg - der Körper hatte sich ja schon umgestellt, und auf einmal kam mir der normale Sauerstoff übermäßig vor.

Was ich noch ergänzen möchte: Außer der Produktion von roten Blutkörperchen stellt der Körper auch die Atmung um. In den ersten Tagen atmest du schneller und tiefer, aber das ist ermüdend und verursacht Schwindel. Wenn die Akklimatisation ihren natürlichen Lauf nimmt, wird die Atmung effizienter, nicht so panisch. Das passiert parallel zur Produktion neuer Blutzellen, deshalb ist die Verbesserung nicht plötzlich, sondern schrittweise.

Außerdem hängt vieles von der Aufstiegsgeschwindigkeit und individuellen Besonderheiten ab. Wenn man langsam aufsteigt und dem Körper auf jeder Etappe Zeit gibt, sind die Symptome milder. Aber wenn man mit dem Flugzeug direkt auf 3000+ Meter fliegt, kann sich selbst jemand, der an Berge gewöhnt ist, die ersten paar Tage echt miserabel fühlen.

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