Ein oft übersehener Punkt ist die Redundanz - wenn dein Server ausfällt, hast du kein Internet mehr, weil alle Geräte im Netzwerk nur darauf warten. Das heißt, du solltest mindestens einen Fallback-DNS einrichten (also einen zweiten Server oder die ISP-DNS als Backup), damit deine Clients nicht komplett im Dunkeln sitzen. Die meisten Tools wie Pi-hole lassen dich das in den Einstellungen hinterlegen - mach das sofort, bevor du go-live gehst.
Auch wichtig: sorg dafür, dass dein Server statisch im Netzwerk erreichbar ist (feste IP, nicht per DHCP), sonst verlierst du ihn irgendwann in deinem Router und alle Clients zeigen ins Leere. Und wenn du viel blockieren willst (Ads, Tracker und so), fang klein an - manche aggressive Filter-Listen bremsen die Abfragen aus und machen alles langsam. Test das erst mit wenigen Listen und steiger dich dann rein. Hardware-technisch reicht wirklich ein alter Raspberry Pi, solange die CPU nicht völlig überfordert ist - ein kurzer Blick auf die Auslastung (top oder htop) sagt dir schnell, ob es sinnvoll ist.