Auf jeden Fall, und völlig entspannt. Freiberufliche Erfahrung ist legitime Erfahrung, da ist nichts Seltsames dran. Was du tun musst, ist es so strukturieren, dass es klar und professionell aussieht. Im Abschnitt Berufserfahrung schreibst du den Zeitraum hin (2023-2026, oder seit wann du angefangen hast), die Bezeichnung der Dinge, die du gemacht hast (zum Beispiel "Freiberuflicher Designer" oder "Freiberuflicher Videoeditor"), und beschreibst die Projekte und Ergebnisse konkret. Statt zu sagen "ich habe mehrere Videos gemacht", schreib eher "ich habe Inhalte für 15+ Kunden bearbeitet" oder "ich habe Videos produziert, die X Aufrufe generiert haben" - Zahlen und Umfang sind wichtig.
Das Detail, das den Unterschied macht, ist nicht vage zu bleiben. Wenn du für bekannte Marken gearbeitet hast, erwähne das. Wenn du ein gutes Portfolio entwickelt hast, referenziere das. Du kannst auch deutlich machen, dass du unabhängig gearbeitet hast, um zu zeigen, dass du Disziplin, Eigenständigkeit und Verantwortung hast - Dinge, die formale Unternehmen schätzen. Und vielleicht das Wichtigste: wenn du ein Portfolio oder Case Studies hast, pack den Link ins CV oder bereite dich vor, es im Vorstellungsgespräch zu zeigen. Der Recruiter will sehen, was du wirklich machst, nicht nur lesen, dass du es gemacht hast.
Was "professionell wirken" angeht, ein formales Arbeitsverhältnis validiert nicht mehr als die echte Arbeit, die du bereits in Händen hältst. Was Unternehmen wissen wollen, ist, ob du Qualität abliefern kannst, verantwortungsvoll bist und im Team arbeiten kannst - all das kannst du durch die Projekte demonstrieren, die du als Freiberufler bereits gemacht hast. Pass einfach auf, wie du es beschreibst, nutze klare Sprache und sei direkt auf den Punkt.