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Ein Passfoto ist die schlechteste Variante. Es wird für den Pass gemacht, da braucht man einen neutralen Gesichtsausdruck, tristes Licht, oft schlechte Qualität. Im Lebenslauf sucht der Arbeitgeber nach jemandem, der professionell und lebhaft aussieht, nicht wie ein Identifikationsobjekt. Plus Passfotos sind oft klein und in niedriger Auflösung - auf dem Bildschirm sieht es verschwommen aus.
Nimm ein Porträtfoto in anständiger Qualität: gutes Licht, Lächeln oder freundlicher Gesichtsausdruck, kein Selfie vom Bett. Das Foto sollte groß genug sein, damit man das Gesicht erkennt. Gepflegtes Aussehen, Business-Kleidung (Hemd, Bluse, Blazer) - nichts Ausgefallenes. Wenn du kein gutes Foto hast, ist es besser, gar keins hochzuladen, als so ein Passfoto.
Noch ein Punkt: In manchen Branchen (IT, Kreativ, Startups) ist ein Foto im Lebenslauf gar nicht erforderlich. Schau dir die Anforderungen in den Stellenausschreibungen an, auf die du dich bewerben willst - manche bitten sogar explizit darum, keins beizufügen. Aber wenn du eins beifügst, dann nur ein anständiges.
Das unter bestimmten Bedingungen aufgenommen wird: neutraler Hintergrund, direkter Blick, keine Emotionen. Für ein Lebenslauf brauchst du einen ganz anderen Ansatz. Ein Porträtfoto zeigt dich lebendiger, mit besserem Licht, vielleicht ein leichtes Lächeln - kurz gesagt, du siehst präsentabler aus. Das ist genau das, was ein Arbeitgeber sehen möchte, denn ein Dokumentfoto wirkt auf niemanden inspirierend, es wirkt eher abschreckend. Außerdem sieht ein Passfoto immer etwas blasser und kälter aus.
Wenn du noch weit weg vom Porträtfoto bist und dein Lebenslauf dringend raus muss, dann geht auch das Passfoto - niemand wird dadurch Schaden nehmen. Aber wenn du die Möglichkeit hast, bitte jemanden, dir ein ordentliches Foto draußen bei gutem Licht zu machen, oder geh für eine halbe Stunde ins Fotostudio. Du musst nicht viel Geld ausgeben, auch einfach ein Foto vor hellem Hintergrund sieht viel professioneller aus. Und ja, stell sicher, dass dein Gesicht gut zu sehen ist, dass du auf dem Foto ordentlich aussehst und richtig angezogen bist - das ist der erste Eindruck, den solltest du nicht leichtfertig verschwenden.
Wenn es ein Passfoto ist, dann lieber nicht 😅 Dabei ist normalerweise die Perspektive ungünstig, die Beleuchtung hart und amtlich, und der Gesichtsausdruck sieht aus wie „ich wandere aus". Recruiter sehen das hundertfach und nehmen es unbewusst als Signal „die Person hat sich keine Mühe gegeben". Ein Porträt im Lebenslauf ist nicht einfach ein Dokument, es ist der erste Eindruck, und dieser prägt die Wahrnehmung deiner Person.
Besser nutzt du ein gutes Porträtfoto: sauberer Hintergrund, ruhiger Gesichtsausdruck, bei natürlichem oder professionellem Licht, in Kleidung, die zum Stil des Unternehmens passt, bei dem du dich bewirbst. Ich hab mich früher mit Fotografie beschäftigt und weiß, wie wichtig Licht und Komposition für ein Porträt sind 📸 Du kannst dich selbst zuhause fotografieren oder einen Bekannten um Hilfe bitten - wichtig ist nur, dass es ordentlich und professionell aussieht, nicht wie ein spontanes Selfie.
Ehrlich gesagt hebt ein qualitativ hochwertiges Porträt in deinem Lebenslauf dich schon aus der Masse von einheitslosen Bewerbungen heraus. Recruiter achten dann genauer hin, weil du zeigst, dass dir deine Darstellung wichtig ist. Ein Dokument ist keine Option, auch wenn das Passfoto nicht schlecht wäre.
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