Wie schütze ich die Mauern eines Bauernhauses vor Wassereindringungen?

Ich habe ein altes Bauernhaus im Piemont aus den 1960er-Jahren, und letzten Winter habe ich Feuchtigkeitsflecken auf den Innenwänden bemerkt, besonders in den Nordecken. Ich weiß nicht, ob sich eine oberflächliche Antimikrobelmittelbehandlung lohnt oder ob ich an den Fundamenten eingreifen muss. Welche sind die wirtschaftlichsten Lösungen?

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Die Flecken in den Nordecken sind fast immer kapillärer Feuchtigkeitsaufstieg aus dem Boden, nicht nur Kondensfeuchte, daher bringt es nichts, nur die Oberfläche mit Schimmelschutz zu behandeln! Das eigentliche Problem ist, dass die alten Ziegelwände des Hofes Wasser von unten aufnehmen und der kapilläre Aufstieg geht weiter, bis es verdunstet - die kostengünstige Lösung ist, eine physische Barriere zu schaffen, etwa eine Injektion von Silikonharz in die Wände ab den Fundamenten (kostet weniger als eine echte Horizontalsperre) oder den äußeren Putz mit wasserabweisenden Produkten zu erneuern und sicherzustellen, dass das Wasser rund um die Basis gut abfließt.

Wenn du anfangs wirklich sparen willst, verbessere wenigstens die innere Belüftung und die Oberflächenentwässerung rund um den Hof - Erde, die gegen die Wände aufgehäuft ist, entfernen und das Wasser ablaufen lassen hilft schon ziemlich viel, aber langfristig brauchst du trotzdem eine echte Barriere, wenn die Feuchte von unten aufsteigt!

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