Der Markt ist derzeit definitiv übersättigt, und diese aufgeblasenen Junior-Anforderungen sind real. Unternehmen sind wählerischer geworden, weil in den letzten paar Jahren eine Flut von Leuten in Analytics gewechselt hat. Das gesagt, es ist nicht unmöglich - es ist nur so, dass du strategisch vorgehen musst, welche Jobs du verfolgst und wie du dich positionierst.
Bootcamp-Zertifikate allein reichen nicht mehr aus, aber sie sind auch nicht nutzlos. Was wirklich zählt, ist ein Portfolio, das beweist, dass du die Arbeit machen kannst. Die meisten Hiring Manager interessieren sich viel mehr dafür, tatsächliche Projekte zu sehen - bereinigte Datasets, Visualisierungen, die du erstellt hast, vielleicht ein GitHub-Repo, das deine SQL- oder Python-Arbeiten zeigt - als dafür, ob du ein schickes Zertifikat hast. Wenn du einen Abschluss in etwas anderem hast (absolut alles), hilft das oft nur, um die Screening-Bots zu überwinden, aber das Portfolio verschafft dir das Interview. Ein Bootcamp plus solide Projektarbeit kann absolut mit jemandem konkurrieren, der einen Abschluss in Statistik hat, aber keine praktischen Beispiele.
Hier ist der praktische Winkel, den kaum jemand erwähnt: bewirb dich nicht einfach blind auf Job-Boards. Suche dir Unternehmen, die keine Fortune-500-Konzerne sind - kleinere Firmen, Nonprofits, lokale Unternehmen, die Analytics-Hilfe brauchen, aber nicht hunderte von Bewerbungen bekommen. Schau dir auch befristete oder temporäre Analytics-Rollen an; viele Menschen überspringen diese, aber sie sind viel leichter zu landen und sehen nach 6 - 12 Monaten großartig im Lebenslauf aus. In einem echten Job lernst du ohnehin schneller als in einem weiteren Kurs.