Die EU treibt schon seit einer Weile strengere Regelungen für Kurzzeitvermietungen voran, und ja, da bewegt sich definitiv etwas. Einzelne Länder führen bereits eigene Regeln ein - manche Städte verlangen Registrierung, Obergrenzen für die Anzahl der Mietungstage pro Jahr oder Limits, wie viele Immobilien eine Person anbieten darf. Die Europäische Kommission bemüht sich, diese Regeln in den Mitgliedstaaten zu harmonisieren, damit es einheitlichere Standards gibt, anstatt dass jedes Land sein eigenes Ding macht. Ob das Gesetz wird, hängt davon ab, wie der Gesetzgebungsprozess verläuft, aber der Schwung ist definitiv da.
Was das praktisch bedeuten könnte: Einige Immobilien könnten von Plattformen genommen werden, wenn sie neue Standards nicht erfüllen, Mietpreise könnten in beliebten Gegenden steigen, während das Angebot knapper wird, und Leute, die auf Airbnb-Einkommen angewiesen sind, müssen möglicherweise anders über ihr Geschäftsmodell nachdenken. Andererseits könnte es für Einwohner in überbesuchten Vierteln tatsächlich Erleichterung bringen. Die Auswirkungen unterscheiden sich je nachdem, wo man ist - ein kleiner Gastgeber im ländlichen Spanien sitzt in einer anderen Situation als jemand, der mehrere Wohnungen in zentralem Barcelona betreibt. Die Regeln sind noch nicht finalisiert, aber wenn du entweder vorhast, einen Ort zu vermieten oder Urlaub über diese Plattformen zu buchen, lohnt es sich, im Auge zu behalten, was deine lokale Gegend zuerst entscheidet, denn das kommt vermutlich ohnehin vor irgendwelchen EU-weiten Sachen.