Ich hatte genau das gleiche Problem - trockene Stellen auf meinen Wangen, während meine Stirn und Nase bis zum Mittag glänzten. Was mir letztendlich geholfen hat, war, die Vorstellung aufzugeben, dass ich ein Produkt brauche, das alles regelt. Der Ansatz, eine leichte Basis aufzutragen und dann etwas Reichhaltigeres nur auf die trockenen Stellen zu geben, funktioniert wirklich, aber ich würde ein bisschen widersprechen beim „Gel oder Serum"-Teil. Die können sich unzureichend anfühlen, wenn deine Wangen wirklich trocken sind. Stattdessen bin ich auf eine leichte Lotion (keine schwere Creme) als Basis umgestiegen - etwas mit einer Gel-Creme-Textur, die schnell einzieht - und dann trage ich danach nur auf meinen Wangen eine etwas reichhaltigere Feuchtigkeitscreme auf. Der Trick ist, vielleicht 30 Sekunden zwischen den Schichten zu warten, damit die erste wirklich eingezogen ist.
Bei der Poren-Verstopfung solltest du auf Silikone und schwere Wachse aufpassen, aber mach dir nicht zu viel aus jedem einzelnen Inhaltsstoff. Ich habe festgestellt, dass Niacinamid und Hyaluronsäure meiner T-Zone tatsächlich geholfen haben, ruhiger und weniger reizbar zu bleiben und dabei die trockenen Stellen trotzdem zu hydratisieren. Achte auch darauf, was darunter vor sich geht - wenn du deine Haut mit einem aggressiven Reiniger zu sehr austrocknest, produzieren deine öligen Zonen vermehrt Öl, um das auszugleichen, und das macht den ganzen Kreislauf noch schlimmer. Das war die Hälfte meines Problems.
Was mehr zählt als das Produkt selbst: Die Anwendung ist wichtig. Ich trage es nicht einfach überall auf einmal auf. Ich drücke die leichtere Feuchtigkeitscreme in meine T-Zone und mein Kinn ein, verteile sie sanft, lasse sie einwirken und drücke die reichhaltigere dann nur dort ein, wo ich sie wirklich brauche. Mischhaut reagiert wirklich besser auf eine gezielt angepasste Anwendung als darauf, ein magisches Produkt zu suchen, das irgendwie wissen soll, auf welche Zonen es aufgetragen wird.