Was du beschreibst, könnte auch gar kein echtes Problem sein, je nachdem, wie du diesen Verlust misst. Leute checken die Prozentangabe oft sporadisch und berücksichtigen nicht, wie viel die Systeme im Standby-Modus, die Fernklimatisierung und die Downloads im Hintergrund verbrauchen. Zwei Jahre sind für eine Tesla-Batterie immer noch jung, und der echte Verschleiß in diesem Zeitraum sollte minimal sein.
Aber es gibt etwas, das die anderen nicht erwähnt haben: Bevor du das Auto zur Garantie bringst, überprüf wirklich, was passiert. Geh ins Energiemenü der Infotainment-System und schau dir den detaillierten Wochenverbrauch an. Wenn du zu bestimmten Uhrzeiten oder Tagen seltsame Verbrauchsspitzen siehst, obwohl das Auto stillstand, könnte es sein, dass ein System nicht richtig in den Schlafmodus geht, oder das Mobilfunkmodem verbraucht mehr als normal. Das kommt ab und zu vor und wird oft mit einem Soft-Reset oder einem Software-Update behoben, ohne dass die Batterie physisch bearbeitet werden muss.
Wenn das Protokoll dagegen keine ungewöhnlichen Verbräuche zeigt und der Verlust wirklich über die ganze Woche hinweg verteilt ist, dann ja, lohnt es sich, Tesla zu kontaktieren. Du bist noch in der Garantie und sie haben die Werkzeuge für eine echte Diagnose der Batteriegesundheit, nicht nur eine oberflächliche Kontrolle. Aber fahr nicht zur Werkstatt, ohne zumindest eine Vorstellung davon zu haben, was du in den Auto-Daten siehst, denn sie werden genau das überprüfen.