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Bevor du Geld für glutenfreie Produkte ausgibst, macht es Sinn, mit dem Kinderarzt deines Sohnes zu sprechen, was die Symptome verursacht - Blähungen und Bauchschmerzen können von so vielen Dingen kommen, dass es leicht ist, in Panik zu verfallen und alles auf einmal zu ändern. Wenn sich bestätigt, dass Gluten wirklich der Auslöser ist, dann sind die Produkte tatsächlich viel günstiger geworden und der Preisunterschied ist im Vergleich zu vor fünf oder sechs Jahren erheblich gesunken, also ist es kein finanzieller Wahnsinn mehr. Aber wenn ihr euch nicht sicher seid, versucht erst mal, andere Dinge wegzulassen (Milchprodukte, zu viele Ballaststoffe, diese Angewohnheit, schnell zu essen) und schaut, ob sich etwas ändert.

Fang nicht an, glutenfreie Produkte zu kaufen, ohne vorher zu checken, ob es wirklich Gluten ist oder irgendwas anderes. Blähungen und Gase haben tausend Ursachen - Laktose, Fruktose, zu viel Ballaststoffe, zu schnelles Essen, sogar Stress. Wenn du direkt zu glutenfreien Produkten greifst, wirfst du Geld zum Fenster raus und er hat immer noch das Problem, weil es da gar nicht liegt.

Am besten macht er wirklich einen Test oder lässt sich vom Arzt untersuchen, auch nur eine kurze Sprechstunde. Zöliakie ist spezifisch, aber es gibt noch andere Unverträglichkeiten. Wenn es wirklich Gluten ist, dann lohnt sich's, weil es mittlerweile gute Marken gibt und die Preise sind ordentlich gefallen - früher haben die doppelt so viel gekostet. Aber wenn es irgendwas anderes ist, bringen diese Produkte null Unterschied.

Wenn du testen willst ohne gleich die ganze Geldbörse auszugeben, fang damit an, zu Hause Gluten wegzulassen - Reis, Kartoffeln, Fleisch, Obst - statt teure Ersatzprodukte zu kaufen. Nach ein oder zwei Wochen siehst du, ob's besser wird. Dann, wenn sich was ändert, investierst du in die Supermarktprodukte, die du brauchst. Aber erst mal: Diagnose.

Der Punkt ist: Glutenfreie Produkte, die billiger sind, bedeuten nicht, dass sie die Lösung für deinen Sohn sind. Ich stimme dir zu, dass es sinnvoll ist, erst mal andere Ursachen auszuschließen (Laktose, Unverträglichkeiten gegen andere Kohlenhydrate, sogar Stress und Essensrhythmus), aber ich würde dir auch empfehlen, den Arzt vorher um einen spezifischen Test auf Zöliakie oder Glutenempfindlichkeit zu bitten - manche Kinder haben sogar negative Ergebnisse bei normalen Tests, reagieren aber trotzdem darauf. Wenn dann bestätigt wird, dass es Gluten ist, sind die Preise mittlerweile deutlich gesunken und es lohnt sich; wenn es was anderes ist, verschwendest du wenigstens nicht dein Geld für die falschen Produkte.

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