Ist die Hauptfrage nicht "ist Skype veraltet", sondern warum man ein funktionierendes Arbeitswerkzeug wechseln sollte, wenn sich alle daran gewöhnt haben. Die Anrufe funktionieren, das Video läuft - das ist schon ein Erfolg. Teams und Zoom sehen schöner aus und haben mehr Features, aber für grundlegende Videokonferenzen ist der Unterschied beim Bedienkomfort nicht entscheidend. Ein Wechsel macht nur Sinn, wenn ihr die Mannschaft vergrößern werdet, Leute einstellt, die bereits andere Software nutzen, oder wenn die Funktionen von Skype wirklich nicht ausreichen für eure Arbeitsprozesse.
Aber was wirklich problematisch werden kann - das ist, wenn Skype keine Unterstützung mehr erhält oder Microsoft noch mehr Druck macht, um auf Teams zu wechseln. Das kann unerwartet passieren, und dann wird eine eilige Migration nötig. Es ist besser, proaktiv dem Chef vorzuschlagen, auf eines der modernen Tools zu wechseln, während das noch entspannt möglich ist, ohne Zeitdruck, anstatt zu warten, bis das Problem von selbst reift.
Wenn ihr euch zum Wechsel entschließt, macht Teams Sinn, wenn ihr bereits Microsoft 365 nutzt. Zoom ist praktischer für große Meetings und Webinare. Aber die Entscheidung sollte auf Unternehmensebene getroffen werden - wenn nur eine Person in der Mannschaft auf dem neuen Tool arbeitet, schafft das nur Unannehmlichkeiten.