Nutze ich Skype noch für Videokonferenzen mit dem Team. Ist es veraltet?

Ich arbeite schon seit 5 Jahren remote, und unser Unternehmen ist nie von Skype auf etwas Moderneres umgestiegen. Meine Kollegen machen manchmal Witze, dass wir noch in den 2000ern leben. Sollte ich meinem Chef vorschlagen, zu Teams oder Zoom zu wechseln, oder ist Skype für geschäftliche Anrufe immer noch okay?

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Skype funktioniert als Anrufinstrument einwandfrei und erfüllt seinen Zweck - ihr hört euch gegenseitig, seht euch im Video und besprecht geschäftliche Angelegenheiten. Wenn die Anrufe problemlos ablaufen und niemand sich über die Verbindungsqualität beschwert, dann ist das technisch gesehen überhaupt nicht veraltet. Allerdings sieht die Benutzeroberfläche der Software im Vergleich zu modernen Lösungen etwas altmodisch aus, aber das ist mehr eine Frage der optischen Wahrnehmung.

Die eigentliche Herausforderung ist nicht so sehr Skype selbst, sondern die Benutzerfreundlichkeit für das gesamte Team. Teams oder Zoom haben tatsächlich eine bessere Organisation von Chats, ein besseres Dokumentenmanagement und eine bessere Integration mit anderen Diensten. Zum Beispiel: Wenn ihr ein Projekt besprecht, ist es in Teams einfacher, Dateien direkt im Team-Kanal zu speichern und Meeting-Aufzeichnungen zu teilen. Das spart Zeit bei der Informationssuche. Aber wenn euer Unternehmen klein ist und jeder sich einfach nur anruft, ohne viel Schnickschnack - vielleicht ist ein Wechsel gar nicht nötig.

Wenn die Kollegen das Thema wirklich ständig zur Sprache bringen, kannst du einen Wechsel nicht als Kritik am aktuellen System vorschlagen, sondern als Verbesserung. Formulier es so: Du hast bemerkt, dass moderne Plattformen Anrufe und Zusammenarbeit an einem Ort vereinen, vielleicht erleichtert uns das die Arbeit mit Dokumenten und dem Diskussionsverlauf. Zeig dem Chef ein konkretes Beispiel, wo das den Prozess vereinfachen würde - dann klingt die Lösung begründet und nicht einfach nur „wir sind rückständig".

Skype wird von Microsoft weiterhin unterstützt und wird technisch nicht einfach zusammenbrechen, aber was die Benutzerfreundlichkeit angeht, hinkt es definitiv hinterher :) Wenn Anrufe reibungslos laufen und dich die Verbindungsqualität zufriedenstellt, brauchst du dich nicht zu beeilen, es zu wechseln. Aber wenn es häufig zu Einfrierungen, unnötigen Benachrichtigungen kommt oder dich die Oberfläche einfach nervt - dann lohnt es sich, einen Wechsel zu erwägen.

Der Hauptunterschied liegt weniger in der Soundqualität als vielmehr in der Benutzerfreundlichkeit. Teams und Zoom lassen sich besser mit Kalendern integrieren, es ist einfacher, den Bildschirm freizugeben, und Chats neben Videoanrufen sind praktischer zu handhaben. In Teams kannst du sogar Dokumente direkt im Freigabefenster öffnen. Dazu kommen die neueren Services, die aktiver aktualisiert werden und neue Features bekommen.

Wenn du deinen Chef vorschlagen möchtest, einen Wechsel zu machen, brauchst du nicht mit dem Argument kommen, dass Skype „alt" ist - so etwas überzeugt Chefs nicht :) Besser zeigst du konkrete Vorteile: zum Beispiel, dass weniger Ablenkung in Meetings herrscht, wenn alles an einem Ort ist (Video, Chat, Dateien), oder dass Meeting-Protokolle schneller hochgeladen werden können. Außerdem haben viele Teams ohnehin schon installiert, wenn das Unternehmen Office 365 nutzt.

Ist die Hauptfrage nicht "ist Skype veraltet", sondern warum man ein funktionierendes Arbeitswerkzeug wechseln sollte, wenn sich alle daran gewöhnt haben. Die Anrufe funktionieren, das Video läuft - das ist schon ein Erfolg. Teams und Zoom sehen schöner aus und haben mehr Features, aber für grundlegende Videokonferenzen ist der Unterschied beim Bedienkomfort nicht entscheidend. Ein Wechsel macht nur Sinn, wenn ihr die Mannschaft vergrößern werdet, Leute einstellt, die bereits andere Software nutzen, oder wenn die Funktionen von Skype wirklich nicht ausreichen für eure Arbeitsprozesse.

Aber was wirklich problematisch werden kann - das ist, wenn Skype keine Unterstützung mehr erhält oder Microsoft noch mehr Druck macht, um auf Teams zu wechseln. Das kann unerwartet passieren, und dann wird eine eilige Migration nötig. Es ist besser, proaktiv dem Chef vorzuschlagen, auf eines der modernen Tools zu wechseln, während das noch entspannt möglich ist, ohne Zeitdruck, anstatt zu warten, bis das Problem von selbst reift.

Wenn ihr euch zum Wechsel entschließt, macht Teams Sinn, wenn ihr bereits Microsoft 365 nutzt. Zoom ist praktischer für große Meetings und Webinare. Aber die Entscheidung sollte auf Unternehmensebene getroffen werden - wenn nur eine Person in der Mannschaft auf dem neuen Tool arbeitet, schafft das nur Unannehmlichkeiten.

Die Frage ist eher, ob es dir unangenehm wird, wenn du mit externen Partnern oder Kunden über andere Plattformen kommunizieren musst. Skype funktioniert ja, aber wenn du irgendwann Leute von außen zu Meetings hinzuschalten willst, sind die meistens eh schon auf Teams oder Zoom, und sie extra zu Skype einzuladen - das schafft nur unnötige Umstände. Innerhalb des Teams ist der Wechsel nicht dringend, aber denk mal in die Zukunft: willst du nicht irgendwann die gleiche Flexibilität haben wie in modernen Alternativen, wenn es dann um mehr als nur Anrufe geht?

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