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Origin Energy gab 2022 eine Datenpanne bekannt, von der rund 9,2 Millionen Kunden in Australien betroffen waren. Persönliche Daten wie Namen, Adressen, Telefonnummern und teilweise auch Bankdaten wurden offengelegt. Ob du damals Kunde warst - das echte Risiko hängt davon ab, welche Daten sie tatsächlich von dir gespeichert hatten. Bankdaten wären das Worst-Case-Szenario, aber die meisten offengelegten Infos waren ziemlich Standard-Zeug, das leider ohnehin schon durch andere Datenpannen über die Jahre verteilt im Umlauf ist.

Die nächsten Schritte sind unkompliziert: Ändere dein Origin-Passwort, falls du das noch nicht getan hast. Und wenn sie deine Bankdaten hatten, kontaktiere deine Bank und weisen sie auf ein mögliches Betrugsvrisiko hin - die meisten Banken überwachen ohnehin schon auf verdächtige Aktivitäten, aber es ist trotzdem hilfreich, sie zu warnen. Schau dir deinen Kreditbericht über Services wie Equifax oder Experian an, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen, und achte auf Phishing-Mails, die so tun, als kämen sie von Origin und dich auffordern, Details zu „bestätigen". Betrüger lieben es, Datenpannen wie diese als Deckmantel für Follow-up-Angriffe zu nutzen.

Die Realität ist die: Eine Datenpanne für sich allein ist meist nicht katastrophal, weil die meisten Banken inzwischen ordentliche Betrugserkennung haben. Kritisch wird es, wenn deine Bankdaten zusammen mit anderen persönlichen Infos verkauft oder bei koordinierten Angriffen genutzt werden. Da diese Panne ein paar Jahre zurückliegt - wenn sie ernsthaften Schaden anrichten würde, hättest du das wahrscheinlich schon bemerkt. Trotzdem: bei unaufgeforderten Kontaktversuchen wachsam zu sein und deine Konten zu überwachen, ist heutzutage eh Standard - die meisten von uns waren inzwischen in ein bis drei Datenpannen verwickelt.

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