Das Beste ist, es ihr konkret zu zeigen statt abstrakt zu erklären. Nicht nur "wir haben kein Geld", sondern vielleicht mal zusammen ein Sparschwein befüllen und ihr sagen: "Wir sparen jetzt zusammen für einen Kinobesuch." Dann sieht sie, wie das Geld wächst, und es wird zur gemeinsamen Mission statt zur Ablehnung. Bei meinen eigenen Kids hat das gemacht, dass sie plötzlich stolz auf die Ersparnisse waren, statt sich ausgeschlossen zu fühlen.
Gleichzeitig hilft es unheimlich, Alternativen anzubieten, die den gleichen "wow-Faktor" haben - nicht als Ersatz daheim hocken, sondern echte Events. Bei uns war das mal ein Picknick mit besonderer Überraschung, oder wir haben zusammen mit den Freundinnen zuhause einen Film geschaut mit selbstgemachtem Popcorn und Decken-Kino. Manche Kinder brauchen das Gefühl von "etwas Besonderem", nicht unbedingt das Kino selbst. Und ganz wichtig: kein schlechtes Gewissen dir gegenüber entwickeln. Sie muss nicht verstehen, dass Familie arm ist - sie muss nur verstehen, dass ihr zusammen klug mit Geld umgeht.