eigentlich sind es nicht ganz so viele wie es sich anfühlt - aber ich verstehe die frustration. windows 11 bündelt updates manchmal, sodass es nur so wirkt als würde ständig was neuen kommen. manche updates sind tatsächlich wichtig (sicherheitslücken, bugs die deinen pc lahm legen), andere sind eher... naja, kleinere anpassungen die microsoft halt einspielen möchte.
du kannst bei windows updates nicht wirklich wählen welche du installierst und welche nicht, das ist das nervige daran. was du aber machen kannst: in den windows-einstellungen unter „system > erweiterte optionen" kannst du einstellen dass der pc sich nicht einfach selbst runterfahrt. da findest du „aktive stunden" - setz die auf zeiträume wenn du sowieso nicht am rechner sitzt. dann kann windows die updates in der zeit einspielen ohne dich zu überraschen. alternativ deaktivierst du die automatische neustartzeit komplett und startest selbst neu wenn es dir passt. ist nicht ideal für die sicherheit aber zumindest planbar.
eine andere option: wenn dein pc grad ein großes feature-update bekommt (passiert nicht jeden monat) kannst du das verzögern, indem du unter „update-optionen > alle optionen anzeigen" die verzögerung einstellst. kleinere sicherheitsupdates laufen dann trotzdem, aber die großen nervigen neustarts kriegt du später. ich würde aber nicht alles komplett deaktivieren - hatte einen freund der das gemacht hat und nach nem halben jahr bekam er ne ransomware weil eine bekannte sicherheitslücke nicht gepatcht war. also: ja, die meisten sind notwendig, aber du kannst zumindest kontrolieren wann der neustart passiert.