Zwei Wochen sind für die meisten modernen Motorräder grenzwertig. Selbst wenn sie angeblich aus sind, zieht ständig etwas Strom - deine ECU, Sicherheitssystem, Uhr, vielleicht ein GPS-Modul, falls du eins hast. Das ist nicht wie bei alten mechanischen Motorrädern, die einfach nur herumstehen würden. Der Parasitärstrom addiert sich schnell, besonders bei einem neueren Modell aus 2023 mit ganzer Elektronik.
Die gute Nachricht ist, dass das völlig normal und zu beheben ist. Was du wirklich brauchst, ist ein Trickle Charger oder Battery Maintainer, der während das Motorrad steht, angesteckt bleibt. Das habe ich die harte Tour gelernt, nachdem mein Motorrad im Winter in der Garage den Geist aufgegeben hat - jetzt lasse ich einfach ein Ladegerät angesteckt, sobald ich weiß, dass es länger als eine Woche oder zwei geparkt werden wird. Die sind günstig, so etwa dreißig Euro für ein anständiges, und sie halten die Batterie automatisch aufgeladen, ohne sie zu überlasten. Stell nur sicher, dass du den Minuspol erst abtrennst, wenn das Motorrad so lange gestanden hat, dann stecker das Ladegerät an diese Kontakte an. So kämpfst du nicht gegen ein aktiv ableitendes System.
Wenn du den Verursacher finden willst, könntest du die Parasitärentladung testen, indem du das negative Batteriekabel abtrennst und ein Multimeter in Serie anschließt, um zu sehen, was eigentlich Strom zieht, wenn alles aus ist. Die meisten neueren Motorräder zeigen in der Ruhe irgendwo zwischen 50 und 200 Milliampere, was klein klingt, aber eine Batterie in zwei Wochen leer macht. Aber ehrlich gesagt, solange du kein spezifisches Problem hast wie ein fehlerhaftes Ladesystem, ist die Ladegerät-Lösung einfach praktischer. Halt während der Lagerung eins angesteckt und du musst nicht mehr daran denken.