Es gibt mehrere Untersuchungen zu diesem Thema, aber im Grunde geht es um laute, durchdringende Töne - wie etwa ein klassisches elektrisches Klingeln oder ein hochfrequentes Piepen. Ein solches Signal kann tatsächlich unangenehmer für den Körper sein als andere Varianten. Der Grund ist, dass ein plötzlicher, unerwarteter Ton eine Stressreaktion auslöst: der Adrenalinpegel schnellt in die Höhe, der Puls beschleunigt sich, die Muskeln spannen sich an. Wenn der Wecker durchdringend ist, wacht der Körper im Kampfmodus auf, anstatt sanft ins Wachsein überzugehen.
Optimal ist es, unter einem allmählich lauter werdenden Ton oder unter niedrigeren, ruhigeren Signalen aufzuwachen - zum Beispiel unter Musik mit sanftem Beginn oder einem angenehmen melodischen Klingeln. Solche Wecker helfen beim Aufwachen ohne zusätzlichen Stress und in besserer Laune. Noch besser ist es, wenn der Wecker eine Funktion für graduelles Lauter werden hat: der Körper kann sich sozusagen an das Aufwachen anpassen, anstatt panisch aus dem Bett zu springen.
In der Praxis ist das kein Problem für die Gesundheit, wenn es sich um eine einmalige Belastung handelt. Aber wenn man jeden Tag unter einem durchdringenden Ton aufwacht, kann man das durchaus als Stressbelastung bezeichnen. Daher macht es Sinn, eine angenehmere Variante zu wählen, wenn möglich - das verbessert zumindest die Qualität des Aufwachens.