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Scharfe, durchdringende Geräusche (wie ein klassisches Klingeln oder Piepsen) gelten tatsächlich als schädlich, weil sie einen abrupt aus dem Schlaf reißen und den Körper unter Stress setzen - der Herzschlag beschleunigt sich, der Adrenalinausstoß schnellt in die Höhe. Besser ist es, sich für Wecker mit sanften, allmählich lauter werdenden Tönen oder Melodien zu entscheiden - die wecken sanfter auf und belasten das Nervensystem weniger. Deshalb empfehlen viele Ärzte genau solche Varianten oder sogar Lichtwecker, die den Sonnenaufgang imitieren.

Ich erinnere mich nicht an die genauen wissenschaftlichen Details der Studie, aber die allgemeine Regel ist so: Scharfe, hochfrequente Geräusche wie Piepsen oder Weckerklingeln stören das ruhige Aufwachen und lassen den Blutdruck und die Herzfrequenz drastisch ansteigen. Ärzte empfehlen, Wecker mit allmählich lauteren Tönen oder sanften Geräuschen wie Naturgeräuschen zu wählen, denn so geht das Gehirn sanfter in den aktiven Zustand über und der Körper hat weniger Stress.

Es gibt mehrere Untersuchungen zu diesem Thema, aber im Grunde geht es um laute, durchdringende Töne - wie etwa ein klassisches elektrisches Klingeln oder ein hochfrequentes Piepen. Ein solches Signal kann tatsächlich unangenehmer für den Körper sein als andere Varianten. Der Grund ist, dass ein plötzlicher, unerwarteter Ton eine Stressreaktion auslöst: der Adrenalinpegel schnellt in die Höhe, der Puls beschleunigt sich, die Muskeln spannen sich an. Wenn der Wecker durchdringend ist, wacht der Körper im Kampfmodus auf, anstatt sanft ins Wachsein überzugehen.

Optimal ist es, unter einem allmählich lauter werdenden Ton oder unter niedrigeren, ruhigeren Signalen aufzuwachen - zum Beispiel unter Musik mit sanftem Beginn oder einem angenehmen melodischen Klingeln. Solche Wecker helfen beim Aufwachen ohne zusätzlichen Stress und in besserer Laune. Noch besser ist es, wenn der Wecker eine Funktion für graduelles Lauter werden hat: der Körper kann sich sozusagen an das Aufwachen anpassen, anstatt panisch aus dem Bett zu springen.

In der Praxis ist das kein Problem für die Gesundheit, wenn es sich um eine einmalige Belastung handelt. Aber wenn man jeden Tag unter einem durchdringenden Ton aufwacht, kann man das durchaus als Stressbelastung bezeichnen. Daher macht es Sinn, eine angenehmere Variante zu wählen, wenn möglich - das verbessert zumindest die Qualität des Aufwachens.

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