Hast du schon mal die Preise pro Einheit auf deinen Kassenzetteln verglichen, oder merkst du den Schaden hauptsächlich an der Kasse?
Die Inflation, die du siehst, ist real und trifft überall, wobei die Schwere je nachdem variiert, wo du wohnst und welche Läden du frequentierst. Huhn und Pasta haben besonders stark abbekommen - Lieferkettenunterbrechungen, Futterkosten, Lohnausgaben, das alles schlägt sich in deinem Einkaufskorb nieder. Die gute Nachricht ist, dass das Preiswachstum im Vergleich zu 2023-2024 verlangsamt hat, als die Preise Monat für Monat stiegen. Aber wir sind nicht zurück auf dem Niveau von 2024; wir sind eher auf einem neuen Plateau, das sich stabilisiert hat, aber höher ist als vorher.
Hier ist, was ich zu Hause mache: Ich habe angefangen, mir tatsächlich aufzuschreiben, was ich für Grundlagen bezahle - Eier, Hackfleisch, Dosientomaten. Das klingt mühsam, aber es ist wirklich aufschlussreich, weil deine Gesamtrechnung die wahre Geschichte verbirgt. Einige Artikel sind nicht mehr gestiegen und sind sogar ein bisschen gefallen, während andere einfach bei dem höheren Preis steckengeblieben sind. Huhn ist einer der kniffligeren Artikel, weil die Verfügbarkeit je nach Jahreszeit und deinem lokalen Angebot variiert. Die realistische Erwartung ist, dass die Preise nicht auf das Niveau von 2024 zurückgehen - so funktioniert Inflation einfach nicht - aber die wilden Schwankungen sollten vorbei sein. Du könntest bescheidene Preissteigerungen bei bestimmten Artikeln sehen, die an die saisonale Nachfrage gebunden sind, aber die Zeit der 30-40%-Sprünge ist wahrscheinlich vorbei.
Der andere Faktor, den es sich zu überprüfen lohnt: Kaufst du versehentlich andere Marken oder Größen als früher? Läden sind gerissen geworden bei „Shrinkflation" - gleicher Preis, aber kleinere Packung - was sich wie eine versteckte Preiserhöhung anfühlen kann, wenn du einfach unbewusst Sachen mitnehmst.