Warum sind Pilze gefährlich und wie kam das Mädchen ins Krankenhaus?

Eine Russin wurde mit Hirnödem ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie an einer Pilz-„Gastrotour" teilgenommen hatte. Menschen interessiert, unter welchen Bedingungen Pilze giftig werden, wie man sie richtig zubereitet, welche Vergiftungssymptome es gibt und für wen sie besonders gefährlich sind.

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Pilze sind vor allem deshalb gefährlich, weil man sie leicht verwechseln kann - selbst eine essbare Art wird neben einem Giftpilz aus demselben Korb gesammelt, und schon ein blasser Fliegenpilz in einer Schüssel ist ein Problem. Das Gift verschwindet nicht beim Kochen, Braten oder Einlegen, es sammelt sich im Körper an und greift Leber und Nervensystem an, daher die Hirnödeme und Krämpfe. Wenn du dir bei den Details nicht sicher bist - sammle sie nicht und iss sie nicht, kauf dir lieber überprüfte Pilze aus dem Laden. Besonders gefährdet sind Menschen mit chronischen Leber- und Nierenkrankheiten: Bei ihnen trifft das Gift auf einen geschwächten Filter.

Ich habe Pilze mal im Kühlschrank zu lange gelagert und nicht weggeworfen - ich wollte sie trotzdem braten. Danach hatte ich mehrere Tage Bauchschmerzen, obwohl es keine echte Vergiftung war. Es stellte sich heraus, dass verdorbene Pilze Toxine ansammeln, auch ohne direktes Gift, einfach durch den Zersetzungsprozess. Bei dem Mädchen war das Problem wahrscheinlich nicht nur die Pilzarten selbst, sondern auch die Lagerbedingungen vor dem Kochen - Pilze verderben schnell, besonders wenn man sie in der Hitze gesammelt hat oder lange unterwegs war. Außerdem können einige essbare Arten in großen Mengen oder bei unsachgemäßer Zubereitung echten Stress auf Leber und Nieren ausüben, was zu Hirnödem führen kann, wenn der Körper ohnehin schon geschwächt ist.

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