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Das könnte mit mehreren Faktoren zusammenhängen. Erstens arbeitet der Körper in Schlafzyklen von etwa 90 Minuten, und wenn am Ende eines Zyklus etwas dich stört - ein Geräusch, die Temperatur, eine unbequeme Position - wachst du genau zu diesem Zeitpunkt auf. Zweitens, wenn das Aufwachen immer zur gleichen Zeit passiert, bedeutet das oft, dass dein Körper sich daran gewöhnt hat aufzuwachen - zum Beispiel wegen eines konstanten Weckers für die Arbeit oder der Gewohnheit, nachts zur Toilette zu gehen.

Oft hängt das auch mit dem Kortisol-Zyklus zusammen, einem Stresshormon, das in der zweiten Nachthälfte vor dem Aufwachen ansteigt. Dazu kommt: Wenn du gestresst oder angespannt bist, kann das den Effekt verstärken - der Körper fängt an, auf diesen Moment zu warten. Hier hilft eine Normalisierung des Schlaf-Wach-Rhythmus: feste Zeiten zum Einschlafen und Aufwachen, keine Gadgets ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen, ein kühles Zimmer.

Versuche auch zu überprüfen, ob dich etwas im Zimmer stört - Lärm von Nachbarn, Licht von einer Straßenlaterne, zu warm oder zu kalt. Manchmal reicht es aus, die Schlafbedingungen einfach in Ordnung zu bringen, und das Problem löst sich von selbst. Wenn das Aufwachen regelmäßig passiert und dich beunruhigt, lohnt es sich, einen Schlafmediziner aufzusuchen - manchmal steckt etwas Ernsthafteres dahinter.

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