Was ist diese Fallempfindung, die man kurz vor dem Einschlafen hat?

Das passiert mir so 2-3 Mal pro Woche seit ein paar Monaten, besonders wenn ich vom Job gestresst bin. Ich spüre wie einen Ruck in meinem Körper und wache mit einem Satz auf. Ist das normal oder sollte ich das meinem Arzt sagen?

6 Antworten

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Das triggert oft, wenn du gerade vom Wachzustand in den Tiefschlaf übergehst, und dein Körper kann eine normale Verlangsamung deines Herzschlags oder deiner Atmung als Sturz interpretieren - daher der Ruck. Falls das 2 - 3 Mal pro Woche seit Monaten passiert, lohnt es sich trotzdem, mit deinem Arzt darüber zu sprechen, nur um sicherzugehen, dass nichts anderes dahintersteckt, aber normalerweise ist das harmlos.

Das nennt man Hypnic Jerk, das ist super häufig, wenn du gestresst oder müde bist - dein Gehirn macht einfach was Verrücktes, wenn es gerade einschlafen will 😅 Es lohnt sich, mit deinem Arzt darüber zu sprechen, vor allem wenn das andauert, nur um sicherzugehen, dass es nichts anderes ist und um ein paar Tipps zum Entspannen zu bekommen.

Die beste Möglichkeit, um diese Zuckungen zu reduzieren, ist wirklich, den Stress vor dem Schlafengehen zu senken - Koffein am Nachmittag meiden, eine kleine ruhige Routine wie Lesen oder Musik hören. Bei mir hatte sich das vom einen auf den anderen Tag beruhigt, einfach nur indem ich eine Stunde vor dem Schlafengehen auf mein Handy verzichtet habe, also ehrlich gesagt kann das einen großen Unterschied machen. Falls das trotzdem wirklich anhält oder du andere komische Sachen hast (starke Schlaflosigkeit, seltsame Atmung nachts), dann lohnt es sich wirklich, mit einem Arzt darüber zu sprechen, um was Ernsthaftes auszuschließen - aber in den meisten Fällen ist es einfach dein Nervensystem, das sich entspannt, und das ist harmlos.

Mir passiert das auch regelmäßig, und ehrlich gesagt ist es mega nervig, wenn man ohnehin schon angespannt ist. Was die anderen über Koffein und die Routine vor dem Schlafengehen sagen, stimmt wirklich - das hilft. Aber etwas, das sie nicht wirklich erwähnt haben: Wenn du mehrmals pro Woche solche Episoden über Monate hinweg hast, musst du dir wirklich deine gesamte Schlafhygiene anschauen. Nicht nur die zwei Stunden vor dem Schlafengehen - ich meine deinen ganzen Rhythmus. Schläfst du genug? Bist du viel Bildschirmen ausgesetzt? Der Stress aus der Arbeit - zieht sich das wirklich durch deinen ganzen Tag oder schaffst du es, ein bisschen abzuschalten?

Die Zuckungen selbst sind harmlos, aber wenn sie so häufig vorkommen und dich ständig aufschrecken, ist das ein Zeichen, dass dein Körper sagt „hey, mir geht's nicht gut". Was du dem Arzt berichten solltest, ist eher das Gesamtbild: wie oft das vorkommt, wie lange es schon andauert und wie sehr es deinen Schlaf insgesamt beeinträchtigt. Nicht nur die Zuckung selbst.

Ansonsten, was wirklich funktioniert: verzicht nach 14 Uhr auf Koffein, versuch dich am späten Nachmittag ein bisschen zu bewegen, um dich physisch auszupowern (nicht am Abend, sonst bist du viel zu aufgeregt), und wenn möglich leg dein Handy mindestens eine halbe Stunde vor dem Bettgehen weg. Ich weiß, das ist leicht gesagt, vor allem mit dem Arbeitsstress, aber es funktioniert.

nathalie.laurent asker Danke für die ausführlichen Tipps! Ja, ich schlafe nicht genug und bin ständig auf meinem Handy, bevor ich einschlafe. Ich werde versuchen, das alles zu verbessern, bevor ich zum Arzt gehe.

Du hast recht, darauf zu achten, besonders wenn es in den letzten Monaten regelmäßig geworden ist - ein Gespräch mit deinem Arzt lohnt sich einfach, um sicherzustellen, dass es nichts anderes ist, so etwas wie ein Herzproblem oder ein Magnesiummangel. In der Zwischenzeit ist das, was andere über Koffein und Entspannung vor dem Schlafengehen sagen, solide Tipps, aber versuche auch, dich beim Hinlegen langsamer zu atmen, etwa 4 Sekunden einatmen und 6 ausatmen - das beruhigt dein Nervensystem und reduziert diese Zuckungen ziemlich gut.

Hypnische Zuckungen sind zwar normal, aber wenn dir das 2-3 Mal pro Woche über Monate hinweg passiert, lohnt es sich wirklich, mit deinem Arzt darüber zu sprechen - nur um Sachen wie Magnesiummangel oder ernsthaftere Schlafprobleme auszuschließen. In der Zwischenzeit versuch, deine Schlafenszeit so zu verschieben, dass du ins Bett gehst, wenn du wirklich müde bist, anstatt im Bett rumzuliegen und zu hoffen, dass du einschläfst - dein Körper hat weniger Chancen, so einen Zuckungsanfall zu haben, wenn du schnell einschläfst.

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