Das Schlafmuster mit 4 Monaten unterscheidet sich von Baby zu Baby ziemlich, deshalb ist das, was für die einen „normal" ist, für andere anders. Aber mal ehrlich: alle 2 Stunden aufzuwachen ist wirklich anstrengend für die Eltern, und ich verstehe deine Frustration vollkommen. Was dir helfen kann zu wissen: Das wird sich wahrscheinlich bessern, aber bis dahin gibt es ein paar Dinge, die du ausprobieren kannst.
Bei mir war es ein ähnliches Szenario, und was den Unterschied gemacht hat, war zu versuchen, echten Hunger von Gewohnheit oder Unbehagen zu unterscheiden. Mit 4 Monaten wachen manche Babys auf, weil sie essen müssen, aber andere wachen auf, weil sie an die Routine gewöhnt sind oder weil sie sich unwohl fühlen - zu warm, volle Windel oder einfach weil sie beruhigt werden müssen. Es lohnt sich zu beobachten, ob deine Tochter wirklich isst, wenn sie aufwacht, oder ob sie gleich wieder einschläft. Falls letzteres der Fall ist, könnte das Problem woanders liegen - zum Beispiel könnte es helfen, ihr beizubringen, sich selbst zu beruhigen, ohne dass du nachts eingreifen musst.
Zum Thema Routinen und Umgebung: ein konstant kühles, dunkles Zimmer mit weißem oder rosa Rauschen hilft sehr. Und ja, eine Schlafenszeit-Routine ist wichtig, aber auch das, was tagsüber passiert - wenn sie Gelegenheiten hat, natürlichem Licht ausgesetzt zu sein und während der Wachphasen aktiv zu sein, bekommt der Nachtschlaf meist mehr Struktur. Deine Müdigkeit ist berechtigt; das ist wirklich eine der anstrengendsten Phasen. Falls du dir weiterhin Sorgen um die Gesamtmenge des Schlafes machst, den sie bekommt, oder falls du etwas Ungewöhnliches bemerkst, lohnt es sich immer, das mit dem Kinderarzt zu besprechen.