Die Nut am unteren Ende einer Schiebetürschiene ist praktisch ein Tunnel für Luft, und genau da setzen sich Zugluftströmungen fast immer gegen bloße Dichtungsbänder durch. Das Problem ist, dass die Schiene auf beiden Seiten offene Kanäle hat plus einen freigelegten Boden, sodass selbst wenn du die Kanten der Tür abdichtest, kalte Luft immer noch darunter durch die Nut selbst strömt.
Die praktischste Lösung ist, diesen unteren Kanal mit etwas Flexiblem zu füllen. Silikon-Dichtmasse funktioniert gut - zieh einfach eine Raupe entlang der gesamten unteren Nut, wo die Tür läuft. Es bleibt einigermaßen flexibel, sodass die Tür immer noch glatt laufen kann, und wenn du es später rausnehmen musst, lässt es sich ohne großen Aufwand abziehen. Eine andere Option ist Schaumstoff-Hinterfütterungsstab, den du erst in die Nut stopfst und dann darüber abdichtest - das gibt dir bessere Isolierung und verbraucht weniger Dichtmasse. Nur darauf achten, dass das, was du benutzt, nicht so dick ist, dass es die Tür daran hindert, frei zu rollen.
Der frühere Vorschlag, zu überprüfen, ob die Tür wirklich eben ist, lohnt sich auch noch schnell. Wenn die Tür sich im Lauf der Zeit ungleichmäßig gesetzt hat, könnte eine Seite der Spurlücke breiter sein als die andere, was das Abdichten schwieriger machen würde. Aber ehrlich gesagt, selbst eine perfekt ebene Tür braucht immer noch, dass dieser untere Kanal bearbeitet wird - Dichtungsbänder können da einfach nicht eindringen.